ConsenSys investiert in Startup Allinfra mit Ethereum-Fokus

Das auf die Ethereum-Blockchain fokussierte Unternehmen ConsenSys hat in das auf Infrastruktur-Investitionen spezialisierte Startup Allinfra investiert, so eine mit Cointelegraph geteilte Pressemitteilung vom 21. Februar.

Gemäss der Ankündigung wird Allinfra teilweise auf die technologischen Fähigkeiten und das Know-how von ConsenSys im Bereich der Tokenized Assets zurückgreifen. Die genaue Höhe der Beteiligung wurde nicht mitgeteilt.

Allinfra ermöglicht über die Ethereum-Blockchain Direktinvestitionen in nicht börsennotierte Infrastrukturwerte und bietet den Nutzern die Möglichkeit, Wirtschafts- oder Eigentumsanteile an diesen Objekten zu erwerben, zu schaffen und zu übertragen. Gemäß ConsenSys stellt die Lösung den Sektor nicht nur großen institutionellen Investoren zur Verfügung, sondern auch einem breiten Spektrum von Anlegern.

Joe Lubin, Mitbegründer von Ethereum und Gründer von ConsenSys, ist laut einer Stellungnahme in der Mitteilung der Meinung, dass Allinfra zur Schaffung transparenterer und gerechterer Märkte beitragen wird:

"Im Falle nicht börsennotierter Infrastrukturen, einer traditionell eingeschränkten und illiquiden Anlageklasse, versetzt Allinfra ein breiteres Publikum in die Lage, effizient auf die wirtschaftlichen Vorteile dieser Anlagen zuzugreifen und diese zu nutzen."

Dave Sandor, Mitbegründer und CEO von Allinfra stellt den Marktstart eines wichtigen Projekts zur Tokenisierung von Infrastruktur innerhalb weniger Monate in Aussicht.

Wie Cointelegraph Anfang des Jahres berichtete, hat ConsenSys an einer 2 Millionen Dollar Seed-Finanzierungsrunde für das isländische Blockchain-Startup Monerium teilgenommen, das eine Lösung zur "Überbrückung von Fiat-Geld und Blockketten" entwickelt.

Im Januar dieses Jahres hat ConsenSys bis zu 13 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen, darunter Mitarbeiter sowohl im Support- als auch im technischen Bereich. Vanessa Grellet, Executive Director of Enterprise and Social Impact bei ConsenSys, sagte Cointelegraph, dass es sich um eine "natürliche Fluktuation" handele, da das Unternehmen "ein wenig schnell" gewachsen sei.