Unternehmensberatung Accenture meldet Blockchain-Patent im Logistikbereich an

Die bekannte Wirtschaftsberatung Accenture plant den Einsatz von Blockchain zur Optimierung des eigenen Logistik-Netzwerks, wie au seiner Patentanmeldung vom 26. Juli hervorgeht.

Laut den Dokumenten, die vom U.S. Patent- und Markenamt (USPTO) veröffentlicht wurden, möchte die Firma damit dem Vorgehen anderer wichtiger Marktteilnehmer folgen, indem man Blockchain nutzt, um darüber Sicherheit, Geschwindigkeit und Effizienz logistischer Abläufe zu verbessern.

„Ein Gerät kann einen Hinweis erhalten, dass ein Produkt an einem Zielort angekommen ist. Das Produkte könnte von einem Lieferanten an den entsprechenden Ort geschickt worden sein,“ so die einführende Erläuterung des Patents. Weiter heißt es:

„Das Gerät kann dann eine Analyse des Produkts vornehmen und so bestimmte Attribute des Produkts feststellen. Daraufhin könnte das Gerät einen Informationsabgleich zwischen den Attributen des Produkts und den mitgelieferten, verschlüsselten Informationen des Produkts, die auf einer Blockchain gespeichert sind, vornehmen, wodurch die Attribute des Produkts verifiziert werden.“

Dieses Schritt signalisiert das zunehmende Interesse von Accenture an Blockchain. Zuvor hatte das Unternehmen diesen Monat angekündigt, ein Supply-Chain (Lieferkette) Tool für die Luftfahrtbranche in Kooperation mit der Flugtechnik Firma Thales zu entwickeln.

Im März hatte Accenture sich mit dem Logistikunternehmen DHL zusammengetan, um an einer Implementierung von Blockchain im pharmazeutischen Sektor zu arbeiten.

Dies ist das erste Blockchain bezogene Patent, das Accenture angemeldet hat. Im September des letzten Jahres hatte das Unternehmen eher gemischte Reaktionen erhalten, als es die Idee einer „veränderbaren Blockchain“ in den Ring warf, was, laut verschiedenen Quellen, allerdings gegensätzlich zur Grundlegenden Idee der Unveränderlichkeit steht, die mit der Blockchain-Technologie fest verbunden ist.