Kryptomarkt leidet unter der Unsicherheit in Asien, Verluste bis zu 25 %

Bitcoin und Altcoins haben am Dienstagmorgen, 16. Januar, bis zu 40 % an Wert verloren. Grund dafür ist der Regulierungsdruck aus China und Südkorea, der den Optimismus wohl hemmt.

Die Börsendaten von CoinMarketCap zeigen, dass der Großteil der Anleger zu Baisse-Spekulationen tendiert. Hintergrund sind die verwirrende Situation in Seoul und die Berichte über zusätzliche Handelssanktionen aus Peking.

Am Montag hat der Cointelegraph darüber berichtet, dass koreanische Behörden wahrscheinlich erst kurz vor einem "Stillstand" der Kryptobörse den Handel stoppen würden, aber bereits Bußgelder für Nutzer eingeführt haben, die sich weigern, sich mit ihren persönlichen Daten an Kryptobörsen im Land anzumelden.

Gleichzeitig ist China um eine Erweiterung seines Verbots von Kryptobörsen vom September bemüht, um dem zentralisierten Handel für Bitcoin und Altcoins in allen Formen ein "Ende zu setzen", wie verschiedene Quellen nun berichten.

Bis zum Redaktionsschluss hat Bitcoin fast 15 % aufgrund dieser Nachrichten verloren, während die meisten großen Altcoins noch schlimmer dran sind. Sie sind zwischen 20 % und 30 % gesunken, manche Coins aus den Top 30 verloren sogar 40 %.

Bitcoin Cash, der in den ersten Januarwochen einen bedeutenden Wertzuwachs verzeichnen konnte, ist nun unter die Marke von $2000 (1637 €) gefallen. Der Ripple stand zu Redaktionsschluss bei $1,36 (1,11 €) - weniger als die Hälfte seines Kurshochs von $3 (2,45 €) am 4. Januar.

Die Reaktionen auf diese Ereignisse zeigen das, was nun zu einer Standard-Auswahl in der Kryptowährungswelt und darüber hinaus geworden ist. Die Händler lecken ihre Wunden, Experten meinen, dass die Preiskorrektur eine "gesunde" Entwicklung ist, während Mainstream-Medien wieder über das Platzen der "Kryptowährungsblase" berichten.

Was das Thema Positivität in der Zukunft betrifft: Die Bonusvergabe der Wall Street diese Woche, die dem Zweck dient, einen riesigen Zufluss an Geld in die Kryptowährungsmärkte auszulösen, kommt zu einer Zeit, zu der das Potenzial für schnelle Profite deutlich zu sehen ist.