Die Stimmungslage um Bitcoin (BTC) hat begonnen, sich zu erholen, da immer mehr Trader den Verkauf überdenken.
Bitcoin: Kryptobörsen senden positives Signal
Neue Erkenntnisse der Onchain-Analyseplattform CryptoQuant, die am heutigen Donnerstag veröffentlicht wurden, zeigen entsprechend, dass der Netto-Taker-Flow zum ersten Mal seit einem Monat wieder positiv ist.
„Die Stimmung am Bitcoin-Markt zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung, und der 7-Tage-Netto-Taker-Flow von Binance spiegelt diese Veränderung wider, wenn man ihn im richtigen makroökonomischen Kontext betrachtet“, fasste der Analyst Crazzyblockk in einem seiner „Quicktake“-Blogbeiträge zusammen.
Die Kennzahl, ausgedrückt als Differenz zwischen Kauf- (buy) und Verkaufsaufträgen (sell), befindet sich seit Mitte Januar tief im negativen Bereich.
„Nachdem Bitcoin auf Binance Anfang Februar einen kumulierten Nettoverkauf von fast -4,9 Mrd. US-Dollar erreicht hatte, hat sich der 7-Tage-Taker-Flow stetig erholt und ist inzwischen auf rund +0,32 Mrd. US-Dollar gestiegen“, fuhr Crazzyblockk fort.
„Das Stimmungsbarometer ist von etwa -3 % wieder in den positiven Bereich gestiegen, was auf einen deutlichen Rückgang der Verkaufsdynamik hindeutet.“

Der Beitrag fügte hinzu, dass dieses Phänomen an allen großen Börsen zu beobachten war, wobei Binance dennoch eine „stärkere Verschiebung des Nettokaufdrucks als andere Börsen“ verzeichnete.
Die Veränderung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Bitcoin-Kurs um etwa 20 % über dem jüngsten 15-Monats-Tief von knapp 59.000 US-Dollar zu stabilisieren versucht.
Wie Cointelegraph jedoch berichtete, sehen Marktteilnehmer weiterhin ein Risiko einer Stagnation unterhalb von 69.000 US-Dollar – einem wichtigen Widerstandsniveau seit dem Höhepunkt des Bitcoin-Bullenmarktes 2021.
Stimmungslage bleibt schlecht
Die Kluft zwischen den Kryptobörsen ist unterdessen weiterhin über den Coinbase Premium Index sichtbar.
Diese Kennzahl misst die Preisdifferenz zwischen dem Bitcoin-Kurs auf Coinbase und dem Bitcoin-Kurs auf Binance und ist seit Mitte letzten Monats ebenfalls fast ausschließlich „rot“.

Eine negative Prämie deutet speziell auf eine geringere Spot-Nachfrage in den USA im Vergleich zu Asien hin, und die neuesten Daten von CryptoQuant bestätigen, dass der Status quo trotz des moderaten Anstiegs des Kurses bestehen bleibt.
In einem Kommentar interpretierte das Handelsunternehmen QCP Capital das verringerte Premium als „Abschwächung des von den USA ausgehenden Spot-Verkaufsdrucks“.
QCP dämpfte die Begeisterung jedoch, da die Firma zugleich auf Warnsignale „extremer Angst“ aus dem Crypto Fear & Greed Index, einem Indikator für die Stimmung am Kryptomarkt, verwies.
„Dennoch bleibt die Stimmung fragil, da der Crypto Fear & Greed Index mit einem Wert von 9 weiterhin tief im Bereich extremer Angst liegt, was weniger „Entwarnung“ als vielmehr „dünnes Eis, das zufällig noch hält“ bedeutet, schrieb das Unternehmen in seinem aktuellen Marktbericht „Asia Color“ am Mittwoch.
Der Index ist seitdem auf nur noch 5/100 Punkten gefallen, ein Wert, der zu den niedrigsten jemals verzeichneten gehört.
🚨 TODAY: Crypto Fear & Greed Index plunges to 5 Extreme Fear, the lowest level on record. pic.twitter.com/30srOiR5Ak
— Cointelegraph (@Cointelegraph) February 12, 2026
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