Deutsche Bank Experten: Geringe Schwankungen auf der Wall-Street treiben Investoren zu Kryptowährungen

Experten der Deutschen Bank haben am Freitag, 19. Januar, eine Mitteilung an ihre Kunden versendet, in der es heißt, dass es einen wachsenden Zusammenhang zwischen dem Kurs des Bitcoin (BTC) und dem CBOE Volatility Index (VIX) gibt, der der Index für Schwankungen ist und auf der Wall Street auch als "Furcht-Index" bekannt ist.

Der globale Finanzstratege bei der Deutschen Bank Masao Muraki und zwei seiner Kollegen, Hiroshi Torii und Tao Xu, erklärten in dieser Mitteilung, dass fehlende Schwankungen auf dem Aktienmarkt Investoren dazu bringt, sich woanders umzusehen, um Geld zu verdienen.

Aufgrund des wachsenden Interesses von institutionellen Investoren an riskanteren Investments, wie zum Beispiel Kryptowährungen, erklärt Muraki in dieser Mitteilung, dass der "Zusammenhang zwischen Bitcoin und VIX dramatisch angestiegen ist:" Weiterhin heißt es in dieser Mitteilung:

"Nun sehen immer mehr institutionelle Investoren Kryptowährungen als Grenze zur Risikofreude, um die Nachhaltigkeit von Vermögenspreisen zu bewerten. Das Resultat ist, dass institutionelle Investoren, die eigentlich Vermögensgegenstände mittels ihrer komplexen Finanzkenntnis, Expertise und ihrer Stärke in der Informationsbeschaffung bewerten sollten, sich tatsächlich einen Überblick über den Markt anhand der Kryptowährungskurse verschaffen (die hauptsächlich durch Einzelhandelsinvestoren bestimmt werden)."

Muraki möchte damit sagen, dass so lange die Schwankungen auf dem Aktienmarkt weniger werden, wird der Kurs des BTC und anderen Mainstream-Kryptowährungen weiterhin steigen, da Investoren weiterhin auf den Kryptomarkt zurückgreifen, um Geld zu verdienen.

Während die Märkte für traditionelle Anlagegenstände aktuell relativ vorhersehbar sind, ist der Kryptomarkt alles andere als stabil. Nach dem Überschreiten der Marke von $20.000 (16.309 €) pro Coin Mitte Dezember 2017, ist der BTC am 17. Januar auf unter $10.000 (8.154 €) gestürzt.

BTC liegt derzeit bei durchschnittlich $11.834 (9.650 €) und ist damit um 1,02 Prozent in den letzten 24 Stunden bis Redaktionsschluss gefallen.