Die Krypto-Sparplattform Celsius hat bekanntgegeben, dass bestimmte Nutzer mehr als 300 Tage nach dem Einfrieren der Abhebungen durch die Plattform erstmals wieder in der Lage sein werden, 100 % ihrer ursprünglichen Gelder abzuheben.

In einer Ankündigung vom 4. Mai teilt Celsius entsprechend mit, dass die berechtigten Nutzer nach der gerichtlichen Genehmigung nun auch die restlichen 6 % ihrer zur Ausschüttung freigegebenen Vermögen von der Plattform abheben können. Bis Januar konnten dieselben Nutzer, die ihre Gelder im Custody-Service der Plattform angelegt haben, nur bis zu 94 % ihrer Gelder abheben.

Die jüngste Ankündigung stellt einen wichtigen Schritt für die Rückerstattung der Kundengelder im Fall Celsius dar, denn zum ersten Mal seit dem Einfrieren der Abhebungen im Juni 2022, woraufhin das Unternehmen im Juli Insolvenz angemeldet hatte, können betroffene Nutzer nun vollständig ihre Gelder zurückerhalten. Allerdings berichten mehrere Celsius-Nutzer bereits von Problemen bei ihren Abhebungen, so würde die Bearbeitung der Anfragen teilweise mehrere Tage dauern.

Gerichtsunterlagen zufolge wollte Celsius seine Unternehmen in Großbritannien und in den USA zusammenlegen, um diese im Insolvenzverfahren gleich behandeln zu lassen. Gründer und Geschäftsführer Alex Mashinsky sieht sich außerdem mit einer strafrechtlichen Klage konfrontiert, die im Januar von der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft eingereicht wurde. Mashinsky beantragte am 2. Mai Klageabweisung und argumentiert, dass die Klage des Generalstaatsanwalts schlicht „Falschinformationen nachplappert“.

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