Tron-Schöpfer Sun postet Entschuldigung an China und löscht diese wieder

Der Gründer der Blockchain-Plattform Tron, Justin Sun, hat diese Woche durch das Posten und anschließende Löschen einer Entschuldigung zu einem PR-Debakel neue Kontroversen ausgelöst.

Ddas Krypto-Newsportal Cryptoslate berichtete über die Vorgänge mit eigenen Übersetzungen von durch Sun auf der chinesischen Social Media-Plattform Weibo am 25. Juli geschriebenen und später wieder entfernten Kommentaren.

Sun hatte für Donnerstag ein Mittagessen mit dem bekannten Bitcoin (BTC)-Kritiker Warren Buffett geplant und den Termin dann aufgrund von Gesundheitsproblemen plötzlich vertagt.

Gleichzeitig scheint Suns aggresives Marketing von Tron zu Gegenreaktionen zu führen. Die chinesischen Behörden sollen den Rechtsstatus der Plattform mittlerweile in Frage stellen.

Dies berichtete die chinesiche Medienseite Caixin, welche ebenfalls davon sprach, dass Sun die Erlaubnis zu Auslandsreisen verweigert worden war. In seiner Entschuldigung nahm Sun auf Caixin Bezug, was ein Versuch zu sein schien, Peking zu besänftigen. Der Text gelöschte Text lautet:

"Ich habe gestern die ganze Nacht nicht geschlafen und tief über meine Erlebnisse, mein Verhalten und meine Worte nachgedacht - ich schämte mich für mein übermäßiges Marketing. Ich möchte mich bei der Öffentlichkeit, den Medien, Entscheidungsträgern und der zuständigen Aufsichtsbehörde, die sich um mich gekümmert haben, aufrichtig entschuldigen."

Wie Cointelegraph berichtete, hatte Sun den Nachweis erbracht, dass er sich in San Francisco , dem ursprünglichen Veranstaltungsort des Buffet-Treffens befand. Damit wollte er Gerüchte widerlegen, er sei daran gehindert worden, China zu verlassen.

Der Unternehmer hat bislang keine Erklärung dazu abgegeben, warum er sich für eine Löschung seiner Entschuldigung entschied. In dieser hieß es:

"Ich werde meine Fehler in Zukunft dadurch ausgleichen, weniger über Weibo zu kommunizieren, weniger Interviews an die Medien zu geben und mehr über Forschung und Entwicklung über Blockchain-Technologie sprechen, als den Marketing-Hype darüber anzufachen."

Trotz der Kontroverse liegt Tron's TRX-Token am Donnerstag noch immer um rund 2% im Plus.