Der auf der Ethereum Blockchain basierende Video-Streamingdienst Livepeer konnte in einer ersten Investitionsrunde 8 Mio. US-Dollar Startkapital von verschiedenen institutionellen Investoren einsammeln. Dies geht aus einer Mitteilung vom 17. Juni hervor.
Laut Mitteilung will das Startup das neue Kapital dazu nutzen, Protokoll, Netzwerk, Software und Ökosystem der Livepeer Plattform weiter auszubauen. In der Investitionsrunde hat sich der Risikokapitalgeber Northzone als größter Förderer hervorgetan, das Unternehmen war damals auch einer der ersten Investoren von Musik-Streamingdienst Spotify.
Im Rahmen der Finanzierungsrunde haben außerdem noch die Digital Currency Group, Libertus, Collaborative Fund, Notation Capital, Compound, North Island, Coinfund, Haivision und Stake Zero investiert. Wie es in der Mitteilung außerdem heißt, konnte David Mendels, ehemaliger Geschäftsführer des Videoportals Brightcove, als Berater gewonnen werden.
Livepeer gibt an, dass mehrere Tausend Benutzer schon das Netzwerk unterstützen, wodurch bereits mehr als 100 Live-Events gestreamt werden konnten. Dementsprechend arbeitet das Startup nun an Plug-Ins, die anderen Mediendiensten ermöglichen sollen, die Streaming-Plattform einzubinden.
Anfang des Monats hatte Cointelegraph berichtet, dass das amerikanische Blockchain-Unternehmen BanQu, das eine Lösung für Identitätsmanagement entwickelt, seinerseits eine erste Investitionsrunde abgeschlossen hat, an der der Getränkehersteller Anheuser-Busch als größter Geldgeber beteiligt war.
Das Startup Standard Tokenization Protocol hatte derweil im Mai bekanntgegeben, 7 Mio. US-Dollar für die Weiterentwicklung des eigenen Tokenisierungs-Verfahrens eingesammelt zu haben.
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