Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, welche Regulierungsbehörden an der zweiten Kohorte ihrer Blockchain-Sandbox-Initiative teilnehmen.
Am 30. September teilte die Europäische Blockchain-Sandbox-Initiative (EBSI) mit, dass sich 41 Behörden und Regulierungsbehörden aus 22 Ländern der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums der Initiative angeschlossen haben.
Zu den Teilnehmern gehören Behörden aus den folgenden Ländern: Frankreich, Spanien, die Niederlande, Italien, Griechenland, Slowenien, Deutschland, Zypern, Portugal, Bulgarien, Belgien, Dänemark, Norwegen, Lettland, Malta, Polen, Ungarn, die Slowakei, Island, Liechtenstein, Litauen und die Tschechische Republik.
Anwendungsfälle für die Distributed-Ledger-Technologie
Die Europäische Kommission hat die EBSI ins Leben gerufen, um Anwendungsfälle mit der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zu unterstützen. Das Projekt soll einen Rahmen für Blockchain-Projekte, Regulierungsbehörden und Behörden zu schaffen, um einen Dialog zu führen und rechtliche und regulatorische Hindernisse für Blockchain-Innovationen zu identifizieren.
Die Initiative zielt darauf ab, die regulatorische Sicherheit für dezentralisierte Technologielösungen wie die Blockchain zu erhöhen. Die Europäische Kommission schrieb dazu:
"Die Sandbox wird es Regulierungs- und Aufsichtsbehörden ermöglichen, ihr Wissen über modernste Blockchain-Technologien zu erweitern. In einem sicheren und vertraulichen Umfeld wird Rechtsberatung angeboten und es werden regulatorische Erfahrungen und Anleitungen zur Verfügung gestellt."
Darüber hinaus wird das EBSI jährlich 20 Projekte unterstützen, die Anwendungsfälle auf der Grundlage der Blockchain-Technologie entwickeln. Die Anwendungsfälle werden anhand mehrerer Kriterien ausgewählt, darunter Geschäftsreife, rechtliche Relevanz und Beitrag zu den politischen Prioritäten der EU.
Die Projekte werden von der Anwaltskanzlei Bird & Bird rechtlich und regulatorisch beraten und haben die Möglichkeit, regulatorische Fragen mit den teilnehmenden Regulierungsbehörden zu diskutieren.
usgewählte Unternehmen für zweite Kohorte des EBSI
Am 13. Juni gab das EBSI die Unternehmen bekannt, die für die zweite Kohorte ausgewählt wurden. Darunter sind Unternehmen mit Anwendungsfällen etwa im Zusammenhang mit Tokenisierung von Real-World-Assets (RWA) oder Projekten, die darauf abzielen, Blockchain-basierte digitale Pässe bereitzustellen.
IOTA, ein Krypto-Ökosystem und ein Open-Source Distributed Ledger, ist eines der Projekte, die für die zweite Kohorte ausgewählt wurden.
IOTA sagte, dass die Auswahl für die EBSI ein Meilenstein für seine Identitätslösung sei. Das Projekt sagte, dass das die Tür zu KYC-Diskussionen und zum Datenschutz im Web3 öffnet. "Das ist besonders relevant, da viele Regulierungsbehörden ihre Herangehensweise an DeFi überdenken", sagte IOTA.
