Die Entwickler von Facebooks digitaler Währung Libra treiben trotz zunehmender Probleme mit Regulierungsbehörden ihre Arbeit voran.

Ein am 2. Oktober von der Libra Foundation veröffentlichtes Update beleuchtet wichtige Punkte für Entwickler und für Nodes-Betreiber.

Mainnet im Fokus der Entwickler

Derzeit läuft Libra als Testnetz. Ziel ist es, technische Herausforderungen vor einem Mainnet-Start zu lösen. Einen offiziellen Starttermin gibt es bislang jedoch nicht. In der Roadmap heißt es dazu:

"Die Einführung des Testnet hat es dem Team ermöglicht, Libra Core schnell zu verbessern, indem es die Fehlersuche, Diagnose und Lösung von Software-Edge-Fällen erleichtert. Das Testnet demonstriert die Libra-Netzwerkfunktionalität und bietet Entwicklern einen frühen Zugang. Nach dem Testnet hoffen wir auf eine erfolgreiche Einführung des Libra Mainnets."

Pre-Mainnet bekommt Nodes

Die Entwickler von Libra haben zudem eine Stagingumgebung namens "Pre-Mainnet" entwickelt. Es ist derzeit nur für Partner-Nodes zugänglich, damit sie sich miteinander verbinden können. Mehrere Partner "haben ihre Nodes bereits bereitgestellt und kommunizieren lassen", heißt es in der Roadmap:

"Wir erwarten, dass in Kürze weitere Partner online gehen werden. Wir wollen sicherstellen, dass das Libra-Netzwerk vor der Öffnung des Zugangs strenge Leistungsmaßstäbe und die Stabilität des Gesamtsystems erfüllen kann."

Libras Ringen mit Regulierungsbehörden

Wie Cointelegraph berichtete, sieht sich Libra nach der ersten Ankündigung vor einigen Monaten weiterhin mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert.

Diese Woche wurden die Bedenken mehrerer wichtiger potentieller Knotenbetreiber bekannt, die sich aufgrund ihrer Beteiligung an dem Projekt um ihr Ansehen bei den Regulierungsbehörden sorgen. Facebook-CEO Mark Zuckerberg will den zuvor ins Gespräch gebrachten Libra-Start Ende 2020 angesichts dieser Unsicherheiten nicht bestätigen.

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