Die Autorité des Marchés Financiers (AMF), die Finanzmarktaufsicht in Frankreich, hat eine Warnung an Krypto-Anleger wiederholt, in der es heißt, dass die Kryptobörse Bybit in Frankreich auf der schwarzen Liste steht.

In einer Mitteilung vom 16. Mai erinnerte die AMF die französische Öffentlichkeit entsprechend daran, dass es sich bei Bybit um eine nicht registrierte Krypto-Plattform handelt, die illegal im Land tätig ist und digitale Vermögensdienstleistungen im Namen Dritter anbietet. Die Aufsichtsbehörde warnte, dass sie die Befugnis habe, die Website von Bybit jederzeit zu sperren, da diese „ihre Dienstleistungen in Frankreich illegal anbietet“.

„Unregistrierte Plattformen, die diese Dienstleistungen in Frankreich anbieten, sind nach französischem Recht illegal“, so die AMF. Und weiter: „BYBIT ist nicht als [Anbieter von digitalen Vermögensdienstleistungen] registriert.“

Quelle: AMF

Nach Angaben der AMF steht Bybit schon seit Mai 2022 auf der schwarzen Liste „wegen Nichteinhaltung der geltenden französischen Vorschriften“. Andere Krypto-Plattformen, die zuvor auf der schwarzen Liste standen, waren 24cryptoforextrading.net und cryptoneyx.io, aber die die Registrierungen von etablierten Playern wie Gemini, Coinbase und Circle wurden genehmigt.

Die Wertpapieraufsicht von Hongkong hat im März eine ähnliche Warnung bezüglich Bybit als nicht registrierte Krypto-Handelsplattform herausgegeben. Als Reaktion auf eine ähnliche behördliche Prüfung verließ Bybit im Jahr 2023 die Märkte in Kanada und im Vereinigten Königreich. Die Börse hat ihren Service zuletzt dennoch weltweit weiter ausgebaut und eine regulierte Krypto-Handelsplattform in den Niederlanden und Kasachstan lanciert.

Bybit wurde 2018 gegründet und ist eine der größten Kryptobörsen der Welt. Am 27. Februar meldete die Plattform ein Handelsvolumen von mehr als 71 Milliarden US-Dollar.

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