Hedgefonds-Abverkauf "könnte" künstlich Bitcoin-Preise senken, prognostiziert Blockchain-Wagniskapitaligeber

Blockchains Risikokapitalanleger Spencer Bogart prognostizierte am 25. Juni eine "künstliche" Bitcoin-Preisunterdrückung, wenn die Sperrfristen der Hedgefonds endgültig auslaufen.

Im Gespräch mit CNBC sagte Bogart vor einiger Zeit, dass Bitcoin bis Ende des Jahres auf über 8.600 Euro (10.000 US-Dollar) steigen wird und warnte vor "erzwungenen Verkäufen", welche die Märkte runter drücken könnten.

"Wenn wir zurück zum Sommer 2017 gehen, als die Krypto-Preise am boomen waren... Damals wurden 100, 200, vielleicht 300 neue Krypto-Hedgefonds gegründet", sagte er gegenüber dem Netzwerk.

"[Kunden] sagen: "Hey, ich möchte diesen Fonds einlösen." Das bedeutet dem Zwangsverkauf für all diese neuen Krypto-Fonds, die aufgetaucht sind. Ich denke, das könnte die Preise künstlich senken. "

Bitcoin hat sich erfolgreich von dem Abfall auf unter 4.980 Euro (5.800 US-Dollar) am Sonntag erholt. Der flächendeckend vorausgesagte Preisabfall auf unter 5.000 Euro (6.000 US-Dollar) fand statt, obwohl die Börse Mt. Gox ihren gigantischen Abverkauf beendet hat, der zuvor für Preisabfälle gesorgt hatte.

"Hunderte" Hedgefonds begannen vor einem Jahr mit dem Handeln von Bitcoin, als dieser deutlich an Wert zulegte, erklärte Bogart und bleibt dennoch kauffreudig, da jede Unterdrückung nur temporär sein soll.

"Die meisten Leute, die auf niedrigere Preise warten, werden am Ende höhere Preise zahlen als heute. Deshalb denke ich, dass es der richtige Schritt ist, den Markt nicht zu testen und zu versuchen, sich schlicht auf ihn einzustellen", fügte er hinzu.