Hollywood-Schauspieler sollen in Krypto-Blockbuster mitspielen

Hollywood wird erstmals einen Film drehen und veröffentlichen, der sich um Kryptowährung dreht. Das geht aus Branchenmedienberichten von heute, 15. Juni, hervor.

Laut dem Hollywood Reporter wird sich "Crypto" um das Waschen von virtuellen Vermögenswerten drehen und die Hauptrollen werden mit Schauspielern aus populären US-Serien wie Westworld und Mad Men, besetzt.

Die Hauptrollen werden von Beau Knapp aus der Netflix-Serie Seven Seconds und Alexis Bledel aus Gilmore Girls gespielt.

"Kryptowährung hat die Aufmerksamkeit und Phantasie von Konsumenten und Unternehmern auf der ganzen Welt erregt, wurde aber noch nie so nuanciert und spannend im Film erforscht", sagte der Koproduzent Jordan Levine gegenüber der Publikation.

Der Indie-Thriller spielt in Upstate New York und erzählt die Geschichte eines Anti-Geldwäsche-Agenten, der ein Netzwerk von Betrug und Korruption in einer Kleinstadt aufdeckt.

Bledel wird die Quelle der korrupten Aktivitäten spielen, in Form eines "mysteriösen Kunsthändlers".

Regisseur John Stalberg Jr. zeigte sich unterdessen optimistisch und nannte das Projekt "zeitgemäß".

"Ich bin überglücklich, mit einer solch unglaublichen Besetzung zu arbeiten, um diese zeitgemäße, spannende Geschichte zum Leben zu erwecken", sagte er gegenüber dem Reporter.

Die Kryptowährungsindustrie hatte bisher nur Darstellungen in Filmproduktionen, die sehr nah an der Realität waren. Nämlich in Form von Dokumentarfilmen wie "The Rise And Rise Of Bitcoin" und "Bitcoin: The End of Money As We Know It", eine frühere Veröffentlichung von 2014, die über Kickstarter Geld sammelte.

Anfang dieser Woche kreuzten sich die Wege von Kunst und Kryptowährung interessanterweise außerhalb der Unterhaltungsbranche. Terence Eden hat das Blockchain-Start-up Verisart kritisiert, weil diese ihm ermöglichte, den Eindruck zu erwecken, er habe die Mona Lisa gemalt.

Bitcoin-Kernentwickler Peter Todd verteidigte daraufhin das Unternehmen und sagte, Eden habe die Prämisse "missverstanden".