Huobi reagiert auf EOS-Vorwürfe: "Keine finanziellen Verträge"

Die chinesische Kryptowährungsbörse Huobi hat am Dienstag, den 2. Oktober, auf Vorwürfe reagiert, laut denen sie mit EOS eine "Absprache" zu einer "gegenseitigen Abstimmung" getroffen haben soll.

In einer kurzen Erklärung sagte die Börse, dass eine Untersuchung der Vorwürfe, über die Cointelegraph am 1. Oktober berichtete, "noch nicht abgeschlossen" sei.

"In der ersten Untersuchung wurden keine finanziellen Verträge zwischen Huobi und einem Dritten festgestellt", heißt es in der Erklärung.

"Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen, daher bitten wir Sie um Geduld und Kooperation in dieser Angelegenheit."

Am Montag hatte Block.One, die Muttergesellschaft der EOS-Plattform, eine eigene Erklärung veröffentlicht, in der es hieß, dass sie "zur Kenntnis genommen" habe, dass mehrere Parteien Manipulationsvorwürfe in Bezug auf den Abstimmungsprozess bei bestimmten Teilnehmern erhoben hatten. Block.One bezeichnete diese Behauptungen als "nicht erwiesen".

"Es ist uns wichtig, einen freien und demokratischen Wahlprozess innerhalb von EOS zu gewährleisten und können, nach unserem eigenem Ermessen, mit anderen Inhabern abstimmen, um die Integrität dieses Prozesses zu stärken", heißt es in der Erklärung.

Der EOS-Abstimmungsprozess wurde zuvor bereits von Prominenten Figuren aus der Kryptowährungs-Community kritisiert, darunter der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin, der letztes Jahr vor potenziellen Manipulationen gewarnt hatte.