Huobi schließt sich Krypto-Verband zur Entwicklung von Branchenstandards an

Die Kryptobörse Huobi hat sich dem Krypto-Verband Global Digital Finance (GDF) an, um an der Entwicklung von Branchenstandards mitzuwirken. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die Cointelegraph am 31. Juli zugespielt wurde.

Wie es in der Mitteilung heißt, schließt sich Huobi damit anderen namhaften Krypto-Unternehmen an, die bereits Mitglieder des Verbands sind, darunter Circle, Coinbase, ConsenSys, DLA Piper, Diginex, Hogan Lovell und R3. Die Kryptobörse wird direkt in den Mitgliedsrat und den Beratungsausschuss aufgenommen, um dem GDF bei der Entwicklung seiner globalen Strategie zu helfen und um neue Partner an Bord zu holen.  

Des Weiteren soll Huobi auch den Co-Vorsitz der Arbeitsgruppe für Marktintegrität übernehmen, dessen Ziel es ist, gegen sogenanntes Wash-Trading, Marktmanipulation und ähnliche illegale Handelsmethoden vorzugehen. Josh Goodbody, der Leiter für Europa & Amerika bei Huobi Global Sales, kommentiert die jüngsten Entwicklungen, wie folgt:

„Wir müssen dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit nicht das Vertrauen in faire und transparente Märkte verliert, wenn wir wollen, dass die Branche weiterhin wächst.“

Teana Baker-Taylor, die Leitende Direktorin des GDF, betont in der Pressemitteilung, dass „die mangelnde Integrität und Glaubwürdigkeit der Kryptomärkte momentan große Hürden sind, die eine breite Annahme der Anlageklasse verhindern und auch den Aufsichtsbehörden Kopfschmerzen bereiten“. In diesem Zusammenhang erklärt sie die übergeordnete Zielsetzung der Arbeitsgruppe Marktintegrität im GDF:  

„Das Ziel der Arbeitsgruppe ist es, pragmatische und umsetzbare Richtlinien zu erarbeiten, die für eine faire, glaubwürdige und transparente Kryptobranche sorgen.“

Wie Cointelegraph diesen Monat berichtet hatte, hat die thailändische Tochter von Huobi eine offizielle Zulassung der dortigen Aufsichtsbehörden für den Betrieb einer Kryptobörse bekommen.