IBM und NGO Global Citizen kündigen Wettbewerb für karitative Plattform auf Blockhain-Basis an

IBM, der multinationale Technologie-Riese aus den USA, ist eine Kooperation mit Global Citizen, einer auf Armutsbekämpfung spezialisierten NGO, eingegangen. Wie sie in einem Blogeintrag am 11. Mai ankündigten, finanzieren die beiden Partner einen Wettbewerb, der die Erstellung einer Blockchain-Plattform für die Verwaltung karitativer Spenden zum Ziel hat.

Laut dem Statement von IBM ist eine der größten Herausforderungen für wohltätige Organisationen, sicherzustellen, dass gesammelte Spenden effektiv und effizient eingesetzt werden können. In der Pressemitteilung heißt es dazu:

„Wenn wir gesellschaftliche Probleme wie Armut oder Infektionskrankheiten bekämpfen wollen, dann müssen wir garantieren, dass jeder Zweck das für ihn versprochene Geld auch bekommt. Dies gilt ganz besonders für die Gelder der wichtigsten Spender: Landesregierungen.“

Der Wettbewerb von IBM und Global Citizen zielt darauf ab, einen speziellen Anreiz für die Erstellung einer Blockchain-basierten Plattform zu vergeben, die die jeweiligen Spendenzusagen vom Erhalt bis zur eigentlichen Verwendung verfolgt.

Im Wettbewerb unter dem Namen „Challenge Accepted” sollen die Teilnehmer auf der IBM Blockchain-Plattform ein Netzwerk bestehend aus drei Mitgliedern bauen. Hier sollen zweckgebundene Spenden und Geldtransfers von einer Regierung bei Hilfsorganisationen registriert und später durch Global Citizen validiert werden.

Das Produkt des Gewinners wird auf der IBM-Webseite vorgestellt. Außerdem wird dies ergänzt durch einen Workshop mit IBM, Global Citizen und führenden Größen der Industrie, um zu bewerten, wie das Programm implementiert werden kann. Außerdem wird der Code veröffentlicht für alle anderen Programmierer, die an ähnlichen Projekten arbeiten.

Im vergangenen Jahr hat die in Großbritannien ansässige Blockchain-Wohltätigkeitsplattform Alice ein ähnliches Pilotprojekt angekündigt. Dieses stützt sich auf sogenannte „Smart Contracts“, um Spenden an zweckgebundene Wohltätigkeitsorganisationen zu vergeben. Alice hat begonnen, die Plattform in einer Londoner Einrichtung für Obdachlose, mit dem Namen St Mungo’s, zu testen.

Gestern erreichte der Pineapple Fund laut eigener Aussage sein Ziel, 5104 BTC weltweit an verschiedene Wohltätigkeitsorganisation zu spenden. Die Charity basiert ausschließlich auf Bitcoin (BTC) und wurde während dem historischen Aufwärtstrend des BTC-Preises im Dezember 2017 von anonymen Philanthropen gegründet. Diese gaben sich den Kurznamen Pine.