IBM beantragt Blockchain-Patent zur Bekämpfung von Paketdiebstahl per Drohne

IBM hat ein Patent für ein Blockchain-basiertes System eingereicht, das Paketdiebstahl durch Flugdrohnen verhindern soll.

Laut dem entsprechenden Antrag, der am 12. November vom amerikanischen Patentamt (USPTO) veröffentlicht wurde, will IBM dazu einen Höhenmesser in Paketen verbauen, der über das Internet-of-Things (IoT) ständig mit einer Blockchain kommuniziert, um ggf. auf versuchten Diebstahl aufmerksam zu machen.  

Paketdiebstahl aus der Luft

Flugdrohnen könnten in der Zukunft ein immer beliebteres Mittel unter Dieben werden, um Pakete zu stehlen. Deshalb will IBM Pakete mit einem Höhensensor versehen, der Alarm schlägt, sobald ein Paket deutlich von seiner normalen Höhenlage abweicht. Sollte der Alarm ausgelöst werden, wird das IoT-Gerät per GPS seinen genauen Standort übermitteln. Damit werden Pakete quasi selbständig in die Lage versetzt, um Hilfe zu rufen, falls es bei der Anlieferung zum Diebstahl per Drohne kommt.

IBM geht in seinem Patent davon aus, dass es durch die steigende Anzahl an Paketlieferungen auch zunehmend Fälle geben wird, in denen ein Paket zwischen Anlieferung und Empfang unbeaufsichtigt ist und geklaut werden kann, so heißt es:

„Die steigende Nutzung von Drohnen und die zunehmende Beliebtheit von Online-Shopping ergeben eine Situation, in der Drohnen womöglich bald zweckentfremdet werden, um Pakete zu stehlen, die unbeaufsichtigt vor der Haustür abgelegt wurden.“

IBM hat bereits weiteres Blockchain-Patent für Drohnenflug

Im September hatte IBM bereits ein ähnliches Patent eingereicht, das die Blockchain-Technologie einsetzt, um die Flugaktivitäten von Drohnen zu bewachen. Dabei geht es speziell um sicherheitsrelevante Aspekte, wenn Drohnen zum Beispiel in unerlaubte Bereiche fliegen.