Neue Statistiken einer selbstregulierenden Forschungsgruppe illustrieren das Krypto-Mekka Japan

Japan hat am Dienstag, den 10. April neue Statistiken über die Nutzung von Kryptowährungen herausgebracht. Sie sind eine Antwort auf die Forderungen von Regulatoren und aus der Industrie selbst nach mehr Transparenz im Land.

Ein Bericht der autonomen japanischen Kryptowährung-Business-Assoziation (JCBA) enthüllt das Treffen einer Forschungsgruppe im Auftrag der Behörde für Finanzdienstleistungen (FSA), die sich mit der Analyse von Daten von 17 großen Krypto-Börsen aus dem Jahr 2017 befasst.

Das Treffen war das erste der Forschungsgruppe und fokussierte sich speziell auf Themen aus der Krypto-Industrie.

Die präsentierten Graphiken verdeutlichen den gigantischen Anstieg im Handelsvolumen von Investments in Kryptowährungen, die Japan zu einem der größten Handelsmärkte im letzten Jahr aufstiegen ließen.

Das jährliche Handelsvolumen von Bitcoin stieg innerhalb von drei Jahren um 340.000 Prozent an - von knapp unter 18 Mio. Euro 2014 auf über 78,8 Mio. Euro 2017.

Die Produkte des Sekundärhandels wie Margen, Kredite und Futures verzeichnen einen noch stärkeren Anstieg im gleichen Zeitraum und wuchsen von etwa 1,6 Mio. Euro im Jahr 2014 auf 440,6 Mrd. Euro 2017 an.

Japan verzeichnete letztes Jahr mehr als 2,8 Mio. aktive Investoren in den lokalen Märkten.

Die FSA reformiert die Integrität der Krypto-Tausch-Arenen in Japan unterdessen weiter, nachdem der Hacker-Angriff auf die Krypto-Börse Coincheck, wobei Vermögenswerte im Wert von rund 420 Mio. Euro entwendet wurden, für Aufruhr und Ärger auf den internationalen Märkten sorgte.

In den letzten Monaten war die japanische Krypto-Landschaft geprägt von Inspektionen, Strafen und die Schließung von Krypto-Börsen, obwohl Coincheck in der Lage war, sich letzte Woche neu ins Leben zu rufen, indem die Online-Broker-Firma Monex Group ein 27 Mio. Euro Buyout bestätigte und darüber hinaus "Kontingenz-Zahlungen" versprach.

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