Japan: Regierungsbehörde vermeldet 170 Prozent Anstieg bei Krypto-Anfragen

Die japanische Verbraucherbehörde CAA hat gemeldet, dass die Zahl der Verbraucheranfragen zu Kryptowährungen im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 170 Prozent gestiegen sei. Cointelegraph Japan hat am 18. Juni darüber berichtet.

Die CAA ist eine Verwaltungsbehörde des japanischen Kabinetts. Das ist das Büro, das für die täglichen Angelegenheiten der Exekutive der Regierung zuständig ist. Die CAA legt der Exekutive jedes Jahr ihren Bericht über den Verbrauchersektor und zu Fragen des Verbraucherschutzes vor: Der letztjährige ist auf Englisch verfügbar, während der diesjährige noch übersetzt werden muss.

Die Untersuchung der CAA zeigt, dass die Anzahl der Verbraucheranfragen zu Kryptobörsen sich im Jahr 2018 auf 3.657 belief - das sind etwa 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Wachstumsrate solcher Anfragen hat sich im Vergleich zum Jahr 2017 verlangsamt. Cointelegraph Japan erklärte, dass das Wachstum seit 2014 jedes Jahr konstant sei.

Die CAA erklärte die wichtigsten Inhalte solcher Untersuchungen. Das sind unter anderem Fragen zur Glaubwürdigkeit von Kryptobörsen, Rückerstattungsanträge, sicherheitsrelevante Angelegenheiten, Schwierigkeiten mit Anmeldungen oder Zahlungen und Schwierigkeiten mit Krypto-Anbietern, die nicht auf Kundenanfragen reagieren.

Die Behörde hat außerdem enthüllt, dass eine Reihe von Anfragen mit Investitionsschwierigkeiten in Zusammenhang stehen.

Wie berichtet, ergab ein veröffentlichter Bericht der japanischen Finanzdienstleistungsbehörde FSA vom Herbst 2018, dass die Zahl der Anfragen japanischer Investoren nach Kryptowährungen im dritten Quartal 2018 zurückgegangen sei.

Im Februar dieses Jahres veröffentlichte die FSA Daten für das vierte Quartal 2018. In diesem gibt es Hinweise auf weitere Rückgänge.