Japanische Finanzaufsicht: Anfragen zu Krypto gehen weiterhin zurück

Die japanische Finanzaufsichtsbehörde hat Daten für das vierte Quartal 2018 veröffentlicht, die die Anzahl der Anfragen zu Kryptowährungen aufzeigen. Darin werden weitere Rückgänge in Bezug auf diese deutlich. Der Bericht der Finanzdienstleistungsbehörde FSA wurde heute, am 8. Februar, veröffentlicht.

Die FSA, die für die Überwachung des Kryptoökosystems des Landes zuständig ist, veröffentlichte die neuesten Daten zu Anfragen von September bis Ende Dezember 2018. Die japanische Aufsichtsbehörde erhielt 788 Anfragen zu virtuellen Währungen, etwas mehr als die Hälfte der 1.231 Anfragen, die sie im dritten Quartal 2018 bekam.

Im Bericht heißt es, dass 235 Fälle oder 29 Prozent allgemeine Anfragen und Fragen betreffen, während 228 Fälle oder 28 Prozent mit den Folgen einzelner Transaktionen zusammenhängen.

Seit Anfang 2018 ist die Zahl der Anfragen fast um das Fünffache gesunken im Vergleich zu den 3.559 Anfragen, die von der FSA in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 registriert wurden.

Bereits im August 2018 hatte der FSA-Kommissar betont, dass Japan die Kryptowährungsindustrie unter strengen gesetzlichen Auflagen wachsen lassen wolle. Im vergangenen Herbst kündigte die japanische Aufsichtsbehörde Pläne zur Stärkung des Registrierungsprozesses für Kryptowährungsbörsen an. Damit wollte sie die mit dem Markt verbundenen Risiken verringern, wie Cointelegraph am 2. September 2018 berichtete.

Im Januar berichtete Cointelegraph Japan, dass sieben Anträge, in denen es um Kryptowährungsbörsen-Lizenzen für das Land geht, innerhalb von sechs Monaten genehmigt werden könnten.