Japanischer Bankenriese SBI verschiebt Kryptobörsenstart zur Verbesserung der Sicherheit

Der japanische Finanzkonzern SBI Group gab am Dienstag, 27. Februar, in einem Post auf ihrer Website bekannt, dass er den Start seiner geplanten Kryptowährungsbörse verschieben müsse.

In der öffentlichen Bekanntgabe entschuldigte SBI sich für die Verzögerung und erklärte, dass das Unternehmen den Start der Börse aufgrund von Sicherheitsverbesserungen verschieben müsse.

"Wir haben entschieden, dass wir noch etwas Zeit brauchen werden, um die Sicherheitsmaßnahmen, die Anlagenmanagement- und die Kundenmanagementsysteme weiter zu verbessern. Damit wollen wir den Schutz von Kryptowährungsnutzern gewährleisten", schrieb der Konzern SBI in der Bekanntgabe.

Der SBI-Konzern hat im Oktober 2016 erstmals seine Pläne zur Einführung der Kryptowährungs -Börse SBI Virtual Currencies bekannt gegeben. Im Dezember 2017 berichtete der Cointelegraph, dass SBI seine Partnerschaft mit der Bitcoin-Handelsplattform Huobi bekanntgegeben hat, um die Börse Anfang 2018 zu eröffnen.

Der SBI-Konzern will das Sicherheitssystem der Börse wahrscheinlich aufgrund eines massiven Hackangriffs, bei dem 438,6 Mio. Euro gestohlen wurden, noch stärker machen. Dieser wurde am 26. Januar auf Coincheck, eine der größten japanischen Kryptowährungsbörsen, ausgeführt. "Der größte Diebstahl in der Geschichte" zwang Japans Finanzdienstleistungsbehörde (FSA), Kryptowährungsbörsen noch stärker zu überprüfen. Dabei wird besonders auf die Computersystem-Sicherheitsmaßnahmen und das Management von Kundenvermögen geachtet.

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