LG und Kakao: Brücke zwischen öffentlichen und privaten Blockchains

Das Unternehmen LG CNS, die IT-Tochter von LG, und Ground X, die Blockchain-Tochter von Kakao, arbeiten zusammen an einer Brücke zwischen öffentlichen und Unternehmens-Blockchains. The Korea Herald berichtete am 21. November, dass sich die beiden Unternehmen darauf geeinigt haben, eine Infrastruktur zu entwickeln, bei der die Systeme der beiden Unternehmen miteinander kompatibel sind.

Der Leiter der Abteilung für Zukunftsstrategie von LG CNS Ha Tae-Seok und der CEO von Ground X Han Jae-Seon waren bei der Feier der Unterzeichnung in der Zentrale von LG CNS in Seoul anwesend.

Ein LG-Vertreter erklärte, dass es in der Blockchain-Branche viele Inter-Chain-Projekte gebe, die über mehrere einzigartige Netzwerke hinweg funktionieren müssten, um sich durchzusetzen. Er erklärte dazu:

"Wir werden mit dieser Partnerschaft die bestehenden Barrieren zwischen privaten und öffentlichen Blockchains abbauen und uns mit gemeinsamer Stärke auf neue Geschäftsmöglichkeiten konzentrieren."

Ein Vertreter von Ground X erklärte, dass die Ankertechnologie seines Netzwerks namens Klaytn die Reinheit der Daten der Monachain-Blockchain von LG CNS gewährleisten werde. Es hieß, dass die Zusammenarbeit dazu beitragen werde, das südkoreanische Blockchain-Ökosystem auszubauen. 

Monachain von LG CNS: Eine Reihe von Anwendungsszenarien

LG CNS brachte Monachain im Mai heraus. Diese ermöglicht eine Blockchain-basierte Logistik in den Bereichen Finanzen, Fertigung und Kommunikation.

Laut The Korea Herald ist Monachain die Grundlage für die Kryptowährungszahlungsplattform Chak des koreanischen Prägungs- und Sicherheitsdruckunternehmens. Das ist ein staatliches Unternehmen, das für den Druck und die Prägung von Geld, Münzen und anderer Regierungsdokumenten des Landes verantwortlich ist.

Die Plattform soll in den Provinzstädten Siheung, Seongnam, Gunsan, Yeongju und Jecheon bereits im Einsatz sein.

Wie Cointelegraph im September berichtete, wurde die Blockchain von LG erstmals vom firmeneigenen Mobilfunkanbieter LG UPlus verwendet. Dort wurde sie eingesetzt, um den Nutzern eines Telekommunikationsanbieters die Durchführung von reibungslosen Transaktionen auf die Zahlungsnetzwerke eines anderen Anbieters zu ermöglichen.