Bank aus Liechtenstein führt

Die Kreditbank Frick aus Liechtenstein bietet jetzt "Direktinvestment" und Cold Speicher für fünf Kryptowährungen an. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 28. Februar hervor, wobei sie die "erste" Finanzinstitution in dem Land ist, die dies anbietet.

Laut Frick richtet sich dieses Angebot in erster Linie an "professionelle Marktteilnehmer und Finanzmittelmänner". Dabei werden Investments und Speicher für Bitcoin, BitcoinCash, Litecoin, Ripple und Ether angeboten.

Die Bank, die 1998 gegründet wurde, habe sich laut eigener Aussage in dem winzigen europäischen Land von der Konkurrenz abheben wollen und einen Kryptoinvestment- und Speicherdienst eingeführt, der über seine Grenzen hinaus "gefragt" sei.

"Unsere Dienste sind bei Unternehmen in ganz Europa gefragt", kommentierte der Kundendiensleiter Hubert Büchel in der Pressemitteilung. Zu den Vorteilen der Nutzung von Krypto über eine Bank sagte Büchel weiter:

"Sie wissen, dass wir sie zuverlässig bei der Umsetzung ihrer Geschäftsmodelle mit Kryptowährungen und Blockchains im Rahmen der bestehenden Regulierung unterstützen können."

Obwohl die Bank Frick zuvor mit Krypto-basierten Produkten zu tun hatte, scheint sie mit diesem Schritt der benachbarten Schweiz zu folgen. Denn dort bieten die Institute Vontobel und Falcon Privatbank Zugang zu Kryptoinvestments schon seit 2016 an.

Die niederländische Rabobank hat diesen Monat angedeutet, dass sie bald damit beginnen könnte, Kryptowährungsspeicher für Karteninhaber im Rahmen eines Produkts namens "Rabobit" anzubieten. Es gibt extra eine Website über das Projekt, obwohl Mitarbeiter auch in den sozialen Medien angemerkt haben, dass eine endgültige Entscheidung über die Veröffentlichung noch aussteht.

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