Morgan Creek Capital Management und Exos Financial haben gemeinsam einen neuen auf Bitcoin basierenden Investmentfonds bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht. Sollte der Fonds genehmigt werden, hätten institutionelle Investoren damit ein weiteres Vehikel, um in Bitcoin investieren zu können, ohne die Kryptowährung selbst halten und sich deren Volatilität aussetzen zu müssen.
Wie Kevin Rooke am gestrigen Freitag berichtete, wurde der „Morgan Creek-Exos Risk Management Bitcoin Fund“ offiziell bei der Aufsichtsbehörde eingegeben. Der Fonds soll die direkte Investition in die marktführende Kryptowährung ermöglichen, wobei in diesem zugleich Mechanismen integriert sind, die die Allokation in Bitcoin verringern, sobald sich die Vorzeichen ins Negative verkehren.
Dahingehend erklärt Rooke, dass der Investmentfonds „die technischen Details von Trade, Transaktion und Verwahrung von Bitcoin“ vollständig übernimmt, was den institutionellen Kunden wiederum einen enormen Aufwand erspart.
In den zugehörigen Marketingunterlagen gibt Exos an, dass institutionelle Investoren in Bitcoin investieren wollen, ohne sich mit der Volatilität der Kryptowährung und deren technischen Eigenschaften auseinandersetzen zu müssen. Diese Martklücke soll mit dem Fonds nun geschlossen werden.
Dementsprechend schreibt Exos:
„Der Fonds stellt die gesamte Allokation auf Bitcoin solange die Indikatoren positiv sind, und reduziert die Position bzw. schließt diese, sobald die Indikatoren negativ werden.“
Die Vermögensverwaltung Morgan Creek wurde von Mark Yusko gegründet und soll institutionellen Investoren allen voran alternative Investitionsmöglichkeiten eröffnen. Dazu betreibt das Unternehmen eine Abteilung, die auf Investitionen in Blockchain und Kryptowährungen spezialisiert ist.
Exos ist wiederum eine Business-to-Businees Plattform, die Investitionen in Aktien, unternehmerische Finanzdienstleistungen und Vermögensverwaltung anbietet.
Das verstärkte Aufkommen sogenannter „On-Ramps“ ist für institutionelle Investoren die wortwörtliche Auffahrtrampe zum Kryptomarkt. Die entsprechenden Investmentfonds, Derivate und ETFs sind die wahrscheinlich treibende Kraft hinter dem momentanen Höhenflug von Bitcoin & Co.
Die steigende Adoption im Mainstream wurde aber auch durch Fürsprache namhafter Investmentgurus wie Paul Tudor Jones und Stanley Druckenmiller begünstigt, die beide in Bitcoin investiert sind.
Auch immer mehr Unternehmen wagen sich in die marktführende Kryptowährung. Laut Schätzungen besitzen Firmen inzwischen knapp 842.229 BTC, was aktuell einem Gegenwert von 15,7 Mrd. US-Dollar entspricht.
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