Mungers Bitcoin-Beschimpfungen erreichen neue metaphorische Höhepunkte durch schaurigen Vergleich zum Organhandel

Charlie Mungers einzigartig kreative Vision von Bitcoin (BTC) hat heute eine neue Note erhalten, als der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Berkshire Hathaway Krypto-Trading mit dem Handel von "frischen Babyhgehirnen" gleichsetzte. Während eines Interviews mit Yahoo Finance am 7. März wurde Munger gefragt, ob er irgendeine Art von Wert in dem Krypto-Phänomen erkennen könne. Er gab zurück:

"Die Computerwissenschaft hinter Bitcoin ist ein großer Triumph des menschlichen Gehirns, das hat die Leute so in seinen Bann gezogen. Sie haben ein Produkt erschaffen, das schwierig vervielfältigt werden kann, auch wenn es nicht unmöglich ist... [Aber] Ich sehe ein künstlich spekulatives Medium... Ich betrachte das ganze Geschäft als anti-sozial, dumm und unmoralisch."

Als man Munger bat zu erläutern, was genau er mit "unmoralisch" meint, beschrieb er folgende schaurige Illustration:

"Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Menge Geld mit dem Handel von frischen Babygehirnen verdienen. Würden Sie das tun oder geht es gegen Ihre Moral? Sie würden nicht mit ihnen handeln, hab ich Recht? Es ist ein zu schreckliches Konzept. Nun gut - für mich ist Bitcoin beinahe genauso schlimm."

Munger verdeutlicht seinen Standpunk, nämlich dass Kryptowährungen für ihn "keinen wünschenswerten sozialen Zweck" besitzen und ihre Nützlichkeit für Zahlungsabwicklungen von der Unbeständigkeit und Ineffizient im Vergleich zu bewährten Methoden überschatten wird. Er beendet das Interview mit eindeutigen Worten:

"Ich betrachte das Ganze als eine Kombination aus Demenz und Unmoral. Ich finde, dass die Leute, die es vorantreiben, eine Schande sind. Einige Dinge sollten unter unserer Würde sein, Dinge, die man einfach nicht tut - und das ist eins davon."

Munger hatte Bitcoin schon vorher als "völlig idiotisch" bezeichnet und angedeutet, dass die Leute sich nur auf Krypto einlassen, "weil alle schnelles Geld wollen".

Der Vizevorstandsvorsitzende und sein ebenfalls Bitcoin-pessimistischer Kollege und CEO von Berkshire Hathaway Warren Buffet waren diesen Frühling durchaus kreativ, wenn es darum ging, ihre Abneigung gegen die Kryptowährung auszudrücken. Buffet bezeichnete Bitcoin unter anderem als "Rattengift im Quadrat", während Munger seine Illustrationen weiter malt und Krypto-Investments mit dem "Handel mit Sch***" vergleicht. Er sinniert darüber, dass offensichtlich trotzdem niemand zurückgelassen werden will.

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