Nikkei Report: Japan warnt vor Krypto-Börse Binance, Twitter schreit "Unsinn"

Laut einem Tweet von @BTCVIC (BTC Trader Telegram Group), der auf einen Screenshot der japanischen Finanzzeitung Nikkei's Terminal verweist, wird Japan laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Nikkei vom 22. März eine Warnung für die Krypto-Börse Binance herausgeben.

Binance, laut CoinMarketCap die Nummer eins unter den Krypto-Handelsplattformen, war am 7. März von einem Hack auf Nutzerkonten getroffen worden, die API-Schlüssel ausgegeben hatten.

Krypto-Influencer @WhalePanda hat den Tweet von @BTCVIC geteilt und dabei die Frage gestellt, wie der Preis von Bitcoin (BTC) wohl auf die angebliche Warnung wohl reagieren wird:

"Wird interessant sein, zu sehen, wie #Bitcoin darauf reagiert, auch wenn Binance nur eine Sch****-Börse ist ohne wirkliche Bargeldbestände ist."

Mehrere Twitter-Kommentatoren auf @WhalePandas Beitrag bezeichneten die Verbreitung der vermeintlichen Warnung als FUD (Unsinn) in der Krypto-Sphäre, während andere die Legitimität der bevorstehenden Warnung auf Basis persönlicher Informationsquellen zu bestätigen schienen:

Lasst das Unsinnstheater beginnen!

"Das ist kein FUD. Ich habe mit Leuten gesprochen, die Bescheid wissen, und sie haben Binance gebeten, die japanische Übersetzung zu entfernen, um Japaner davon abzuhalten, ihre Plattform zu benutzen."

Japans Financial Services Agency (FSA) hatte damit begonnen, Krypto-Börsen nach dem Januar-Hack von NEM im Wert von über 500 Mio. US-Dollar, die auf "Hot Wallets" mit geringer Sicherheit bei der Börse Coincheck aufbewahrt worden waren, zu inspizieren. Die FSA gab sieben "Strafbescheide" für noch nicht registrierte japanische Börsen heraus und stellte den Betrieb von zwei weiteren Börsen vorübergehend ein, weil dort "die geeigneten und erforderlichen internen Kontrollsysteme" fehlten.