Der US-Bundesstaat Ohio soll als erster Staat Bitcoin bei der Steuerzahlung akzeptieren, wie das Wall Street Journal (WSJ) am 25. November berichtet.
Wie das WSJ schreibt, gilt das zunächst nur für Unternehmen. Das Angebot soll daraufhin in Zukunft auf private Steuerzahler ausgedehnt werden. Ab dieser Woche können sich in Ohio ansässige Unternehmen registrieren, um alle ihre Steuern mit der führenden Kryptowährung zu zahlen. Die Zahlungen sollen über den Kryptozahlungsdienst BitPay abgewickelt werden.
Wie das WSJ berichtet, wurde der krypto-freundliche Schritt vom Finanzverantwortlichen des Staates Josh Mandel initiiert. Gegenüber Reportern sagte er, dass er nach einer Ohio in Bezug auf die nationale Akzeptanz von Kryptowährungen "auf die Karte setzen" wolle:
"Ich sehe Bitcoin als eine legitime Währungsart."
Mandel sagte gegenüber WSJ, er sei "zuversichtlich, dass diese Kryptowährungsinitiative fortgesetzt wird", auch nach Ablauf seiner Amtszeit im Januar. Als gewählter Staatsbeamter sagte Mandel vor Journalisten, dass er entscheiden könne, die digitale Währung zu akzeptieren, und das auch "ohne Zustimmung der Legislative oder des Gouverneurs" tun könne, so WSJ.
Im vergangenen Jahr mehrere Gesetze in anderen US-Bundesstaaten ins Rollen gebracht, laut denen Krypto ebenfalls für Steuern akzeptiert werden sollte. Die Staatsgesetzgeber haben die endgültige Verabschiedung jedoch im Gegensatz zu Mandel immer verzögert.
Wie Cointelegraph im Mai berichtete, hatte das Repräsentantenhaus in Arizona ein Steuergesetz verabschiedet, das es den Bürgern ermöglichen würde, ihre Steuern mit Kryptowährungen zu bezahlen. Doch nach der Abstimmung wurde die Initiative durch Änderungen behindert.
Im Februar hatte der US-Bundesstaat Georgia ebenfalls einen Gesetzesvorschlag zur Annahme von Kryptowährungen als Zahlungsform für staatliche Steuern und Lizenzen vorgestellt. Bei Redaktionsschluss hieß es zu Status des Gesetzesvorschlags: "25% Fortschritt, im Ausschuss gekippt."
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