Philippinische Aktienaufsicht schiebt Gesetz zur ICO-Regulierung auf

Die philippinische Aktienaufsichtsbehörde (PSEC) hat die Einführung eines Gesetzes zur Regulierung von Initial Coin Offerings (ICO) vorerst aufgeschoben. Das Gesetz sollte ursprünglich Ende 2018 in Kraft treten, wie die Zeitung Philippine Star am 31. Dezember berichtet.

Im entsprechenden Artikel heißt es, dass die beteiligten Entscheider sich weitere Zeit erbeten, um den Gesetzentwurf auszuarbeiten. Die PESC hatte bei der Überprüfung des Entwurfs weitere Experten zu Rate gezogen und daraufhin die etwaige Veröffentlichung verschoben.

In den Richtlinien des bisherigen Gesetzestextes hat die Aktienaufsicht festgelegt, dass ICO-Tokens als Wertpapiere eingestuft werden können, „weshalb diese bei der Behörde registriert und Informationsoffenlegung zum Schutz der Anleger vornehmen müssten.“

Die PSEC sieht in dem Entwurf außerdem vor, dass der Verkauf von Wertpapier-Tokens an weniger als 20 Personen bzw. an Banken, Investmentfirmen oder Versicherungsgesellschaften von einer Registrierung ausgenommen ist.

Auf die Frage, weshalb die Behörde sich bemühen würde, ICOs zu regulieren, anstatt diese vollständig zu verbieten wie in China, antwortet der PSEC Vorsitzende Emil Auino, dass die Technologie auch Vorteile hat.

Wie Cointelegraph im April berichtet hatte, ließ die philippinische Regierung 10 Blockchain-Unternehmen in der Cagayan Wirtschaftszone ansiedeln.

Im Juli wurde anschließend vermeldet, dass drei Kryptobörse jeweils eine Lizenz erhalten haben, um in der genannten Wirtschaftszone ihren Geschäftsbetrieb aufzunehmen.