Mastercard und Barclays investieren in Ripple-basierten Zahlungsdienst

Das auf Rücküberweisungen spezialisierte Unternehmen SendFriend konnte sich Investitionsgelder von Ripple (XRP), Mastercard Foundation, MIT Media Lab und Barclays sichern, wie aus einer Pressemitteilung vom 11. Februar hervorgeht.

In der Investitionsrunde konnten insgesamt Gelder in Höhe von 1,7 Mio. US-Dollar generiert werden, auch Unternehmen wie Techstars, Mahindra Finance, 2020 Ventures und 8 Decimal Capital befanden sich dabei unter den restlichen Investoren. Mit dem Geld soll ein Service für Rücküberweisungen entwickelt werden, der es ermöglicht, per Blockchain Geld auf die Philippinen zu transferieren.

SendFriend nutzt bisher schon den Ripple-Service xRapid, um damit grenzübergreifende Zahlungen abzuwickeln. Das Geld wird dabei zwischen US-Dollar, XRP-Tokens und philippinischen Pesos konvertiert, um den umständlichen Weg über reguläre Banken zu umgehen.

In der Pressemitteilung heißt es, dass SendFriend dabei „65% niedrigere Gebühren anbietet als die Konkurrenz“. Geschäftsführer David Lighton führt dazu aus:

„Die neuen Investitionsgelder helfen uns, unser Team aufzubauen und unsere Marketing-Bemühungen zu verstärken.“

Wie Cointelegraph letzten Monat berichtete, gehört SendFriend zu den 13 neuen Fintech-Firmen, die sich dem Ripple Netzwerk angeschlossen haben. Die Gesamtzahl der teilnehmenden Firmen auf dem RippleNet liegt mittlerweile über 200.

Vergangenen Monat meinte Bill Barhydt, Geschäftsführer des Zahlungsdienstes Abra, dass Rücküberweisungen für Einzelpersonen immer noch problematisch sind, da auch die Krypto-Firmen Schwierigkeiten haben, solche Dienstleistungen in großem Maße anzubieten.