Südkoreanische Regulierungsbehörde ordnet verbraucherfreundlichere Verträge bei 12 Kryptobörsen an

Die südkoreanische Fair-Trade-Kommission (FTC) hat zwölf Kryptowährungsbörsen darüber informiert, dass sie ihre Adhäsionsverträge wegen fehlenden Kundenschutzes ändern müssen. Das sind Verträge, die von einem Unternehmen erstellt wurden, über dessen Bedingungen der Kunde nicht verhandeln kann. Das geht aus einem Bericht der lokalen Nachrichtenagentur Yonhap News von heute, 4. April, hervor.

Die FTC berichtete, dass die Verträge in ihrer jetzigen Form es Nutzern nicht erlauben, ihre Einzahlungen wieder abzuheben, die Nutzerdienste einschränken und die Nutzer finanziell belasten, wenn sie ihre Mitgliedschaft bei der Kryptobörse beenden.

Südkorea, das nach den USA und Japan weltweit wohl der größte Markt für Kryptowährungen ist, hat seit dem vergangenen Herbst eine Reihe von Krypto-Regulierungen eingeführt. Dabei wurde anonymer Krypto-Handel und der Besitz und Handel von Kryptowährungen für Regierungsbeamte verboten.

Ende März gaben die südkoreanischen Aufsichtsbehörden bekannt, dass sie bis Juni einen Krypto-Steuerrahmen veröffentlichen würden.