620-Millionen-Euro-Deal: Santander will IBM-Blockchain-Technologie nutzen

Eine der größten Banken Europas, die Banco Santander, und der Technologieriese IBM haben eine Vereinbarung zur Beschleunigung der Entwicklung von Technologien, wie etwa Blockchain, öffentlich gemacht. Diese Nachricht wurde in einer Pressemitteilung am 13. Februar veröffentlicht.

Die globale Technologievereinbarung, die über fünf Jahre laufen wird, soll die Dienstleistungen des Finanzinstituts mittels neuer Technologien von IBM, wie etwa Blockchain, künstlicher Intelligenz und Big Data, verbessern.

Der Deal zwischen IBM und der größten Finanz- und Kreditgruppe in Spanien soll einen Wert in Höhe von umgerechnet rund 620 Mio. Euro haben. Ziel dabei sei es, die jährlichen IT-Ausgaben der Bank zu senken, und "der Santander-Gruppe die Möglichkeit zu eröffnen, sich in eine offene, flexible und moderne IT-Umgebung zu entwickeln", so die Pressemitteilung.

David Soto, der IBM-Generaldirektor bei der Santander-Gruppe, sagte der Pressemitteilung zufolge:

"Die Santander-Gruppe nutzt IBM-Technologien, um die Sicherheits- und Regulierungsarbeit zu unterstützen und schnell neue Dienste zu entwickeln, die den sich abzeichnenden Kundenanforderungen entsprechen, indem sie auf die einzigartige Technologie- und Branchenexpertise von IBM zurückgreift."

Wie Cointelegraph im vergangenen Sommer berichtete, richtete die Banco Santander ein Blockchain-Forschungsteam unter dem Namen "Digital Investment Banking"-Team ein, um das Potenzial der Blockchain-Technologie im Hinblick auf eine Veränderung des Wertpapierhandels und anderer Finanzinstrumente zu untersuchen.

Wie Cointelegraph diese Woche berichtete, hat IBM kürzlich mit dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim eine Partnerschaft geschlossen, bei der es darum geht, Blockchain in der klinischen Dokumentation einzusetzen.