Schweizer Krypto-Schwergewichte kooperieren gegen Geldwäsche

Die Schweizer Krypto-Unternehmen Bitcoin Suisse, Lykke, SEBA und Sygnum haben eine Kooperation zur Unterstützung der OpenVASP-Initiative vereinbart, so eine Pressemitteilung von Lykke vom 12. Dezember.

Erste Implementierung des OpenVASP-Protokolls

Die Partner wollen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe eine erste Implementierung des von der OpenVASP-Initiative vorgeschlagenen Protokolls zur Umsetzung der sogenannten “Travel Rule” der Financial Action Task Force (FATF) realisieren.

Die “Travel Rule” verpflichtet als Virtual Asset Service Providers (VASPs) definierte Marktteilnehmer wie Kryptobörsen zur Erhebung von Personendaten für Krypto-Transaktionen. Das OpenVASP-Protokoll soll den Austausch dieser Daten künftig unter Bewahrung der Privatsphäre und mit hoher Sicherheit garantieren.

Standard zum Austausch von Personendaten

Das im OpenVASP-Whitepaper beschriebene Protokoll erlaubt es VASPs über mehrere Jurisdiktionen hinweg, untereinander Geschäfte zu tätigen, ohne sich voneinander zu kennen und ohne sich bei einer zentralen Behörde registrieren zu müssen. Der Entwurf berücksichtigt strukturierte Mitteilungen für Zahlungen, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, vollkommene Geheimhaltung und eine intelligente Vertragsebene für das Identitätsmanagement.

Die OpenVASP-Initiative hatte ihre Pläne im November auf der BlockShow Asia 2019 bekannt gegeben. Neben der Schweizer Crypto Valley Association beteiligen sich daran mehrere andere Krypto-Unternehmen und Organisationen.