Die USA könnten von Chinas Innovationen im Bereich digitale Währungen lernen, so die Börsenkommissarin Hester Peirce. 

Diese Woche hat sie Fragen per Webcam im Rahmen der Crypto Finance Conference in der Schweiz beantwortet. Sie ist auch unter dem Namen CryptoMom bekannt und rief die USA dazu auf: 

"Man sollte von dem lernen, was andere Länder tun, und das Beste von dem nehmen, was sie tun, und das Schlimmste von dem ablehnen, was sie tun." 

China übertrifft die USA in Sachen digitale Währung

Im letzten Herbst hat auch Mark Zuckerberg in seiner Aussage vor dem Kongress zu Facebooks Libra deutlich gesagt, dass die Innovationen in den USA zurückbleiben werde. Nun will Chinas Zentralbank, die kürzlich eine zweite Auflage eines Handbuchs über digitale Währungen für chinesische Beamte gedruckt hat, bald eine staatlich gekoppelte Kryptowährung herausbringen. Darauf werden auch leitende Führungskräfte wie Peirce aufmerksam: 

"In China gibt es eine Menge Innovationen. Ich denke, die Tatsache dass die Regierung das Potential erkannt hat, ist etwas, von dem wir lernen sollten."

Weitere Probleme für die SEC

Die SEC arbeitet an ihrer Definition eines "akkreditierten Investors". Die Schutzmaßnahmen beschränken den Zugang zum digitalen Marktplatz. Peirce sagte dazu:

"Wenn man ein akkreditierter Investor ist, kann man in bestimmte Dinge investieren, in die andere Leute nicht investieren können. Das war also für einige Leute eine Barriere in diesem Raum, die sich an Projekten beteiligen wollten. Aus rechtlichen Gründen schränkt man den Kauf auf zugelassene Investoren ein. Daher haben wir kürzlich einen Vorschlag veröffentlicht, um die Definition eines akkreditierten Investors zu erweitern."

Peirce zeigte auch Interesse an der Förderung von "sicheren Häfen". Damit ist ein Schutz für Steuerzahler vor Strafen gegen geforkte Vermögenswerte gemeint. Dazu sagte sie: 

"Ich hoffe, dass wir eine Art Rahmenwerk schaffen können, ein Safe-Harbor-Rahmenwerk, das es den Leuten ermöglicht, ihre Token-Projekte zu starten, um ihre Netzwerke tatsächlich online zu bringen."

Peirce fügte dann noch hinzu: "Ich glaube, wir müssen wieder etwas dazu lernen."

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