Der Blockchain-orientierte Elektronik-Entwickler und Betriebssystem-Lieferant Sirin Labs hat einen Hersteller für sein Blockchain-fähiges Smartphone gefunden, berichtete Bloomberg am 4. April.
Eine Tochtergesellschaft der Foxconn Technology Group, FIH Mobile, hat sich bereit erklärt, die Entwicklung des Blockchain-Telefons Finney zu unterstützen.
SIRIN LABS is incredibly excited to announce that it has chosen FIH Mobile (Foxconn International Holding) to Manufacture the FINNEY smartphone. With this development, we are taking a huge leap forward to bring the Go Crypto revolution to the mainstream. https://t.co/YvZ1oX4xD4
— SIRIN LABS (@SIRINLABS) April 4, 2018
SIRIN LABS ist stolz darauf, die Entscheidung für FIH Mobile (Foxconn International Holding) als Hersteller des FINNEY Smartphones bekannt zu geben. Mit dieser Entwicklung machen wir einen großen Schritt nach vorne, um die Go Crypto-Revolution in den Mainstream zu bringen.
Foxconn ist ein multinationales Elektronikunternehmen mit Sitz in Taiwan. Es ist einer der größten Arbeitgeber weltweit und einige seiner wichtigsten Kunden sind Apple, Google, Cisco, Huawei und Amazon.
Das Smartphone ist so konzipiert, dass Benutzer digitale Währungen sicher speichern und verwenden können. Sirin CEO Moshe Hogeg erklärte, dass die Verwendung von digitalen Währungen mit den derzeitigen Speichermethoden schwierig und unintuitiv sei. "....der Massenmarkt würde es nie bekommen." Meine Mutter würde wahrscheinlich nie herausfinden, wie man Bitcoin benutzt, und meine Mutter ist klug."
Das Gerät integriert eine Vielzahl verschiedener Token. Es wird den Besitzern auch ermöglichen, auf kryptogerechten Websites wie Overstock.com und Expedia einzukaufen und bei Bedarf Bargeld in spezielle Token umzuwandeln. Sirin sagte, dass Benutzer schließlich in der Lage sein könnten, auf komplexe Adressen und lange private Schlüssel zu verzichten und stattdessen ihre Identität auf Münzdiensten mit einem Iris-Scan, Fingerabdrücken oder sogar einem einfachen Passwort zu überprüfen.
Sirin hatte im Dezember 158 Mio. US-Dollar für das Projekt durch ein Initial Coin Offering (ICO) nach einer Anfangsinvestition von 70 Mio. US-Dollar aufgebracht. Im Oktober plant Sirin, die ersten Geräte an acht neue Geschäfte an Standorten mit den aktivsten Krypto-Communities wie der Türkei und Vietnam zu liefern. Das in der Schweiz ansässige Unternehmen für Unterhaltungselektronik hofft, die Technologie an andere Telefonhersteller lizenzieren zu können, was den Preis senken und die Verfügbarkeit des Geräts erhöhen würde.
Wie Cointelegraph im März berichtete, war Huawei in Gesprächen mit Sirin Labs gewesen, angeblich bezüglich der Lizenz für Sirins Betriebssystem. Sirin Labs hat zwar auf seinem Telegram-Kanal bestätigt, dass das Treffen stattgefunden habe, aber keine detaillierten Ankündigungen zu den Verhandlungen gemacht.
Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.