Sohn des Wu-Tang Clan-Mitglieds ODB will eigenen Coin einführen

Der Hip Hop-Künstler Young Dirty Bastard, Sohn des verstorbenen Rappers und Produzenten Ol' Dirty Bastard vom Wu-Tang Clan, führt seine eigene Kryptowährung ein. Er kündigte ein Initial Coin Offering (ICO) in einem Interview mit Yahoo! Finance am 6. März an.

Bar-Sun Unique Jones, ursprünglich aus Brooklyn und besser unter seinem Künstlernamen Young Dirty Bastard bekannt, erklärte in dem Interview, warum er sich entschlossen hat, seinen Dirty Coin (ODB) einzuführen. Als Grund gab er an, sein nächstes Album damit finanzieren sowie Musik-Projekte und andere Unternehmungen unterstützen zu wollen. Unter diesen fallen auch Bücher und Videospiele. Dirty fügte hinzu, dass er plane, ODB-Coins als Zahlungsmittel für Konzerte, Merchandise und Musik von Ol' Dirty Bastard selbst und sich selbst zu verwenden.

Der Künstler merkte an, dass dieser Schritt nicht von anderen Prominenten inspiriert ist, die auf den Krypto-Zug aufspringen. Dieser Schirtt ist durch den allgemeinen Aufstieg von Krypto und Blockchain-Technologien inspiriert. Young Dirty erklärte, dass es Wichtig sei, sich an der Entwicklung der Blockchain zu beteiligen, solange die Industrie noch in den Kinderschuhen steckt. Er kommentierte: "Man steigt ins Schiff, während Noah gerade an Bord kommt. Sonst verpasst man es und sinkt."

"Krypto ist eine große Sache. Die Blockchain ist eine der größten Erfindungen unserer Zeit. Und ich will nicht außen vor bleiben. Ich will Teil davon sein", sagte Young Dirty.

Der ICO des Dirty Coin wird vom Ol' Dirty Bastard (ODB)-Nachlass ausgegeben. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Link Media Partners, ein A&R-Musikunternehmen. Der ODB-Token wird auf der Blockchain-Plattform des TAO-Netzwerks eingeführt und wird auf der Handelsplattform AltMarket gehandelt. Diese soll zusammen mit dem Dirty Coin gestartet werden.

Ausgeber von Token werden immer stärker durch die US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) überprüft, seit Jay Clayton, der Vorsitzende der SEC, im Rahmen der SEC- und CFTC-Sitzungen am 6. Februar weitere Untersuchungen von ICO-Projekten angekündigt hat. Später im selben Monat hat die SEC stichprobenartige Überprüfungen bei Kryptowährungsunternehmen gestartet, da es Befürchtungen gab, dass die Struktur der Verkäufe und Vorverkäufe bei vielen ICOs gegen US-Wertpapiergesetze verstoßen.

Pavel und Nikolai Durov, die Macher des verschlüsselten Nachrichtendienstes Telegram, haben hingegen am 13. Februar beantragt, dass sie eine "Ausnahmegenehmigung für das Anbieten von Wertpapieren" von der SEC bekommen. Durch diese Ausnahmegenehmigung mussten sie sich nicht bei der SEC registrieren und dennoch Kapital für ihr Telegram Open Network (TON) von US-Bürgern sammeln, indem sie Token nur an akkreditierte Investoren ausgaben.