Schweizer “Fintech-Kanzlei” MME baut Blockchain-Expertise aus

Die auf den Fintech-Bereich spezialisierte Schweizer Anwaltskanzlei MME hat seit Anfang des Jahres einen zusätzlichen, mit Fintech- und Blockchain-Themen bewanderten Legal Partner, meldete die Schweizer Nachrichtenseite finnews heute, am 3. Mai.

Der neue Partner Kuno Sutter war vorher bereits in verschiedenen Wirtschaftskanzleien in Zürich, Genf und New York tätig gewesen. Direkt vor seinem Einstieg bei MME arbeitete Sutter als General Counsel in einem Single Family Office, und verfüge deshalb über eine langjährige Beratungspraxis besonders im Bereich von vermögenden Privatpersonen und Familien, so finnews.

Sutter, der sowohl Mitglied im Schweizerischen Anwaltsverband (SAV) als auch im Zürcher Anwaltsverband (ZAV) ist, bringe darüber hinaus Erfahrungen mit Digital Finance, Fintech und Blockchain-Technologie mit. Entsprechend seines Profils ist davon auszugehen, dass sich der neue MME-Partner künftig auch dem kontinuierlich wachsenden Sektor von wohlhabenden Kryptoinvestoren widmen wird.

MME ist als Kanzlei Gründungsmitglied der Digital Finance Compliance Association und der Crypto Valley Association und beteiligt sich mit seiner Krypto-Expertise nach eigenem Bekunden aktiv an der Weiterentwicklung der diesbezüglichen nationalen Rechtslage.

Da die Schweiz mit ihrer Crypto Nation-Strategie immer mehr Firmen und Investoren aus dem Krypto-Bereich anzieht, dürften die MME-Spezialisten in der Zukunft sicher genug zu tun haben. So kündigte etwa die Krypto-Börse Bitfinex Ende März an, ihr Geschäft künftig aus der Schweiz betreiben zu wollen. Zahlreiche global tätige Großversicherer wie die Munich Re, die Allianz und Aegon haben ebenfalls im März die Gründung der B3i Services AG in der Schweiz bekanntgegeben.