Die ukrainischen Regulierungsbehörden arbeiten zusammen mit internationalen Experten an sinnvollen Ergänzungen zum neuen Krypto-Gesetzesrahmen „On virtual assets“. In dieser beratenden Funktion sind unter anderem Organisationen wie Ernst&Young und das USAID Financial Sector Reform Project tätig.

Entsprechend hat der neu eingerichtete Beratungsausschuss zur Regulierung von Virtual Assets, der von der ukrainischen Börsenaufsicht ins Leben gerufen wurde, am 1. Dezember seine erste Sitzung abgehalten. Hier haben die Regulierungsexperten über etwaige Änderungen gesprochen, die am neuen Krypto-Gestzesrahmen vorgenommen werden könnten. Auch die ukrainische Zentralbank war in dem Meeting vertreten.

Ruslan Magomedov, der Vorsitzende des ukrainischen Finanzamts, hat offengelegt, dass die Regulierer eng mit Ernst&Young und dem USAID zusammenarbeiten, um die Vorgaben der europäischen Krypto-Regulierung Markets in Crypto-Assets (MiCA) auch in der Ukraine umzusetzen.

Der Parlamentarier Yaroslav Zheleznyak merkt in diesem Kontext an, dass die Regulierungsbemühungen möglichst vorsichtig gestaltet werden:

„Unser Ziel ist simpel. Wir wollen die Zirkulation von Kryptowährungen in der Ukraine legal und sicher machen, und gleichzeitig möglichst vorsichtig vorgehen, damit der Markt nicht bloß reguliert wird, sondern Anreize bekommt, um sich vernünftig entwickeln zu können.“

Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte den Krypto-Gesetzesrahmen „On Virtual Assets“ erst im März 2022 verabschiedet. Das neue Gesetz macht die ukrainische Börsenaufsicht und die Zentralbank des Landes zu den beiden federführenden Regulierungsbehörden der Kryptobranche.

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