Bakkt: US-Regulierungsbehörden könnten Einführung von BTC-Futures genehmigen

Die Kryptowährungsplattform der Intercontinental Exchange (ICE) namens Bakkt könnte nächste Woche von US-Regulierungsbehörden eine Genehmigung bekommen, ihr physisch zugestelltes Bitcoin (BTC)-Futures-Produkt auf den Markt zu bringen. Das geht am Donnerstag, 25. Oktober, laut der Tech-Nachrichtenplatform The Block aus einer unbestätigten anonymen Quelle hervor.

Bakkt will ein "reguliertes Ökosystem" für institutionelle Investoren schaffen, die sich mit Kryptowährungen beschäftigen wollen. Die Plattform hatte zuvor bestätigt, dass sie das Futures-Produkt am 12. Dezember auf den Markt bringen wollte.

Sollten die Regulierungsbehörden dem Projekt grünes Licht geben, wird Bakkt bereits Anfang nächsten Monats mit der Einführung des Bitcoin (USD) Daily Futures Contract für Kunden beginnen, so eine ungenannte Quelle, die "direkt mit der Angelegenheit vertraut ist", gegenüber The Block.

Die ungenannte Quelle erklärte laut The Block auch, dass der Chicagoer Handelsshop DV Trading das Produkt von Bakkt handeln werde.

Es gab insbesondere von prominenten Stimmen aus der Kryptowährungsbranche Bedenken, dass solche indirekten Optionen letztendlich die Glaubwürdigkeit der Branche beeinträchtigen könnten. Der Kryptoenthusiast Andreas Antonopoulos hat bereits vor den Auswirkungen gewarnt, wenn Regulierungsbehörden die Bitcoin-Börsenhandelsfonds (ETF) genehmigen sollte.

Nicht-physikalische Bitcoin-Futures wurden erstmalig von der CBOE und der CME Group im Dezember 2017 eingeführt. Die schlechten Renditen und die Volatilität der Märkte kurz vor dem Fälligkeitstag haben unter den Analysten Diskussionen entfacht.