Die US-Bank Wells Fargo verbietet Kryptokäufe mit Kreditkarten

Die Bank Wells Fargo aus San Francisco hat angekündigt, dass sie ihren Kunden nicht mehr gestatten wird, Kryptowährung mit ihren Kreditkarten zu kaufen, wie Fortune am 11. Juni berichtete.

Wells Fargo, die drittgrößte Bank hinsichtlich der Vermögenswerte in den USA, sagte, dass es ihren Kunden nun nicht mehr gestattet ist, digitale Währung mit den vom Finanzinstitut ausgestellten Kreditkarten zu kaufen. Ein Banksprecher sagte, dass die Entscheidung getroffen wurde, um "mehrere Risiken" im Zusammenhang mit der Verwendung von Kryptowährung zu vermeiden:

"Kunden können ihre Wells-Fargo-Kreditkarten nicht mehr zum Kauf von Kryptowährung verwenden. Wir tun dies, um aufgrund mehrerer Risiken im Zusammenhang mit dieser volatilen Investition im gesamten Unternehmen Wells Fargo konsequent zu sein. Diese Entscheidung steht im Einklang mit der gesamten Branche."

Der Sprecher fügte jedoch hinzu, dass die Bank "das Thema im Zuge der Marktentwicklung weiter bewerten wird".

Damit schließt sich Wells Fargo einer Reihe von Finanzinstituten an, die den Kauf von Kryptowährung mit ihren Kreditkarten verboten haben. Im Februar haben die drei Bankriesen J.P. Morgan Chase, Bank of America und Citigroup bekanntgegeben, dass sie Kreditkartenkäufe von Kryptowährung nicht mehr gestatten würden. Ende Februar sagte J.P. Morgan Chase, dass Finanzinstitute "dem Risiko ausgesetzt sein können, dass die Zahlungsabwicklung und andere Dienstleistungen durch Technologien wie Kryptowährungen gestört werden könnten".

Die Liste der Banken, die Kunden verbietet, Krypto mit ihren Kreditkarten zu kaufen, wächst weltweit. In Kanada hat die Toronto-Dominion Bank (TD), eine der größten Banken in Nordamerika, in einer E-Mail-Erklärung an Kunden mitgeteilt, dass sie den Kauf von Kryptowährung mit Kreditkarten verbietet. Die Bank sagte, dass die Maßnahmen ergriffen wurden, "um den Interessen unserer Kunden und der Bank zu dienen und diese zu schützen".

Die indische HDFC Bank, die größte Privatbank des Landes, informierte seine Kunden, dass ihre Debit- und Kreditkarten nicht zum Kauf von Kryptowährung verwendet werden dürften, um Kunden zu schützen. Derartige Einschränkungsmaßnahmen wurden auch von der größten britischen Bank, der Lloyds Banking Group, und von Virgin Money, die in Australien, Südafrika und Großbritannien eine Präsenz hat, unterstützt.

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