Die Anwälte von Andrew Tara, dem US-Treuhänder, der die Interessen des Justizministeriums beim Insolvenzverfahren der Kryptobörse FTX vertritt, haben Einspruch gegen die Ablehnung eines Antrags auf die Ernennung eines unabhängigen Prüfers in diesem Fall eingelegt.
In einem Dokument vom 6. März hat das Anwaltsteam beantragt, dass diese Ablehnung durch eine höheres Gericht noch einmal geprüft werde. Am 15. Februar hieß es von dem Richter, dass er einen Antrag auf die Ernennung eines Prüfers im Insolvenzfall um FTX ablehne, da das eine "unnötige Last" für die Schuldner und Gläubiger der Firma sei.
Damals hat der zuständige Richter John Dorsey erklärt, die Kosten für einen Prüfer würden sich "wohl auf über 100 Millionen Dollar" belaufen und seien "nicht im besten Interesse der Gläubiger". Vara und vier US-Senatoren haben das Gericht dazu aufgerufen, einen unabhängigen Prüfer zu ernennen. Grund dafür sei Transparenz und ein potentieller Interessenkonflikt. Der Richter bezeichnete den Brief der Gesetzgeber als "unangemessene Ex-Parte-Kommunikation", die er bei seiner Entscheidung nicht mit einbeziehen würde.
FTX debtors argue that, in the portion of the law that states that "the court shall order the appointment of an examiner ... as is appropriate", "as is appropriate" should be interpreted also as "if it is appropriate".
— Molly White (@molly0xFFF) February 6, 2023
I'm on the edge of my seat.#FTXhearing
Das Insolvenzverfahren um FTX läuft seit der Insolvenzanmeldung im November.
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