Venezuelas Regierung hat verkündet, dass Kryptomining jetzt absolut legal ist, während sie den Vorverkauf für die nationale Kryptowährung Petro für nächsten Monat plant.
Das Lokalmedium TeleSur hat Carlos Vargas zitiert, dass Bürger, die Bitcoin und andere Kryptowährungen minen, nicht gegen das Gesetz verstoßen.
Letztes Jahr sorgte Venezuela mehrfach für Schlagzeilen, nachdem bekannt wurde, dass die Polizei gegen Mining-Operationen vorgeht und die Betroffenen beschuldigt, dass sie Energie aus dem nationalen Netz abziehen.
“Das ist eine Aktivität, die nun absolut legal ist,” verkündet Vargas in einer dramatischen 360-Grad Wende. Außerdem fährt er fort:
“Wir hatten mehrere Treffen mit dem obersten Gerichtshof und haben dafür gesorgt, dass Personen, die Opfer von Beschlagnahmungen und Verhaftungen wurden, von ihren Strafen befreit werden.”
In derselben Ansprache bestätigt Vargas, dass die hochumstrittene Kryptowährung von Präsident Nicolas Maduro ihren Vorverkauf am 20. Februar haben wird.
Danach hat die Kryptowährung Petro eine unsichere Zukunft erlebt. Die Kommentatoren deuteten darauf hin, dass angesichts der vielen Sanktionen gegen Venezuela Investoren kaum zu finden sein würden. Genau diese Sanktionen sollte Petro allerdings umgehen.
Das von der Opposition gelenkte Parlament Venezuelas, das seit 2016 bei jeder Gelegenheit gegen den Präsident arbeitet, bezeichnete Anfang Januar den Coin als einen 'Betrug'.
Petro ist so entworfen worden, dass es von den venezolanischen Ölreserven gestützt wird. Ein Petro entspricht dabei einem Fass Öl. Dies würde dem gesamten 100 Millionen Petro Vorrat einen Wert von fast $6 Milliarden US-Dollar (4,83 Milliarden Euro) geben.
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