Venezolanischer Präsident kündigt Petro-finanzierte Krypto-Bank an

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro kündigte den Start einer vom Petrofinanzierten Krypto-Bank an, um Initiativen von Jugendlichen und Studenten zu unterstützen. Das geht aus einem Bericht des von der lateinamerikanischen Regierung gesponserten Nachrichtenportals TeleSur vom 3. Mai hervor.

Während der Rede für den Chamba Juvenil Plan, ein soziales Programm, das Arbeitsplätze für Jugendliche fördert, betonte Maduro auch, dass Universitäten ihre eigenen Krypto-Mining-Farmen brauchen, um die nationale Wirtschaft zu unterstützen.

Die digitale Kryptobank soll mit 20 Millionen Petro - Venezuelas staatliche Kryptowährung - finanziert werden. Die Kryptowährung ist laut Maduro umgerechnet etwa fast 1 Mrd. Euro wert. Der Petro-Vorverkauf, der vom 20. Februar bis 19. März stattfand und Berichten zufolge umgerechnet 3,1 Mrd. Euro von 127 teilnehmenden Ländern sammeln konnte. Die Initiative hat weltweit Fragen zur Rolle der nationalen Kryptowährung in der Weltwirtschaft aufgeworfen. Insbesondere im Hinblick auf die aktuellen westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Venezuela.

Da die venezolanische Wirtschaft derzeit eine Hyperinflation hat, ist der Einsatz von dezentralisierten Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) für Bürger, die Krypto als eine risikoärmere Investition als den venezolanischen Bolivar betrachten, attraktiver geworden.