Arbil-Coin: Freie Demokraten planen Kryptowährung für CO2-Handel und Klimaschutz

Die FDP Fraktion im deutschen Bundestag plant die Schaffung einer Kryptowährung namens Arbil, welche durch ökonomische Anreize den Klimaschutz verbessern soll, so ein Bericht auf der Nachrichtenseite Die Welt vom 2. September.

Bislang nur eine Idee

Wie die FDP Fraktion auf Facebook mitteilte, soll das Konzept auf einer am 4. September beginnenden Klausurtagung diskutiert werden.

Wie die Welt schreibt, soll Arbil nach dem Vorbild von Bitcoin auf einer Blockchain geschaffen werden und den Einsatz von CO2-Filtern und CO2-Saugern mit Token belohnen. Durch die Möglichkeit, Arbil-Coins in Emmissionszertifikate eintauschen zu können, sollen diese automatisch einen gewissen Wert bekommen.

Eine Arbil-Coin solle den Planungen zufolge dem Zertifikatwert für eine Tonne CO2 entsprechen, welcher aktuell bei 27 liege, schreibt die Welt.

Kontrolliert werden soll das Arbil-System von einem durch die Bundesregierung unterstützten Verein, dessen Mitglieder dem Klimaschutz verpflichtet sind. Dieser Verein solle sich um den Aufbau der Kryptowährung und das Mining durch einen energiefreundlichen Mechanismus und eine “limitierte Anzahl von Teilnehmern” gewährleisten.

Klimaschutz und Blockchain

Wie sich Blockchain-Technologie für klimafreundliches Verhalten nutzen lässt, wird aktuell in Österreich erforscht. Mit dem Wien Token will die Hauptstadt des Landes seine Bürger zu niedrigeren CO2 -Emissionen animieren.

In Kontrast dazu stehen die bei Kryptowährungen sehr hohen globalen Energiekosten, welche im Fall von Bitcoin inzwischen zu CO2 -Emissionen auf dem Niveau eines kleinen Landes führen.