Ubisoft, der Spieleentwickler hinter dem Videospiel Assassin's Creed, hat eine Partnerschaft mit der EOS-Spielvertriebsplattform Ultra geschlossen.
Laut einer Pressemitteilung vom 21. November will Ubisoft ein kommerzieller Blockproduzent auf der Testnet-Version von der EOS-Sidechain von Ultra namens UOS werden. Auf diese Weise trägt das Unternehmen dazu bei, das Netzwerk zu pflegen und im Laufe der Testphase Transaktionen darauf zu genehmigen.
Interessenausgleich
Transaktionen im Netzwerk sind etwa die Erstellung von Vermögenswerten im Spiel, Eigentumsübertragungen unter den Spielern und Zahlungen. Der Pressemitteilung zufolge hat Ultra Ubisoft als Blockproduzenten gewählt, weil es im Interesse des Spieleentwicklers liege, zum Wachstum der Plattform beizutragen. Der Spieleentwickler hat zudem auch das technische Fachwissen, um sinnvolle Unterstützung zu bieten.
Der Ultra-Gründer Nicolas Gilot sagte über Ubisoft, dass das "jahrelange Engagement für die Erforschung der Blockchain-Technologie garantiert, dass sie über das Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um ausgezeichnete Blockproduzenten zu sein".
Nicolas Pouard, der Direktor der Blockchain-Abteilung bei Ubisoft, erklärte, dass das Unternehmen es als wichtig erachte, Blockchain-Anwendungen im Spielebereich zu unterstützen. Er fügte hinzu:
"In dieser ersten Testphase der Zusammenarbeit hoffen wir, dabei helfen zu können, das auf eine größere Ebene zu bringen. Wir wollen auch mit den Möglichkeiten experimentieren, die sich für die Branche dadurch eröffnen."
Die Webseite Crunchbase schätzt den Umsatz von Ubisoft auf 2,5 Mrd. US-Dollar. Die Videospielreihe Assassin's Creed verkaufte sich über 140 Millionen Mal.
Ultra hat bereits Anfang des Jahres weitere Blockproduzenten bekanntgegeben. Wie Cointelegraph Anfang Oktober berichtete, waren die ersten drei Blockproduzenten auf dem Ultra-Netzwerk die Kryptowährungsbörse Bitfinex und die regionalen EOS-Entwickler-Communitys EOS Rio und EOS New York.
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