Belgiens Finanzaufsicht, die Financial Services and Markets Authority (FSMA), hat 28 neue Namen auf die schwarze Liste für Kryptos gesetzt und wiederholt ihre vorherige Warnung an Investoren in einem neuen Post vom 4. September.

Trotz vorheriger Risikowarnungen erhält die FSMA laut eigenen Angaben weiterhin Beschwerden von Kunden, die von Betrügern hinters Licht geführt werden, die sich am Kryptowährungs-"Hype" bereichern wollen. Laut der Warnung sind die Betrüger gerissen genug, ihre Opfer mit vermeintlich einfachen Profiten anzulocken, aber zum jetzigen Zeitpunkt "ist das einzige, was sie wirklich tun [...] das Geld der Kunden zu nehmen und zu verschwinden. So einfach ist das."

Die Agentur bemerkt, dass die aktualisierte Liste nicht vollständig ist und hauptsächlich aus den Beschwerden von Opfern zusammengebaut wurde. In der Warnung wird die Öffentlichkeit geben, neue Informationen über Krypto-bezogene Entitäten, die illegal in Belgien operieren, weiterzugeben. Sie lädt auch dazu sein, die vorherige Warnung vom Februar 2018 zu konsultieren, welche die Zeugenaussage eines Opfern einer betrügerischen Krypto-Plattform beinhaltet, die laut der Agentur "besonders detailliert und informierend" ist.

Die Bemühungen der FSMA, Investoren über die Risiken in Bezug auf Kryptowährungen zu unterrichten, folgen auf die Aktionen anderer nationaler Regulatoren und Finanzsicherheitsexperten.

Im Mai beschrieb eine staatlich-geleitete Studie in China eine Reihe von Schlüsseleigenschaften, die das Profil einer betrügerischen Digitalwährung ausmachen.

In den USA hat die Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eine Webseite für ein gefälschtes Initial Coin Offerings (ICO) kreiert, mit einem ähnlichen Bildungshintergrund. Der gefälschte HoweyCoins.com lockt Investoren mit einer "Investmentmöglichkeit, die zu gut ist, um wahr zu sein" - die "rote Flagge", die laut der Organisation in einem Großteil der betrügerischen ICOs ersichtlich ist - und leitet jene, die den Token kaufen wollen, weiter an eine aufklärende Seite auf der Webseite der SEC.

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