Binance: Trotz sinkender Handelsvolumen läuft Geschäft weiterhin gut

Changpeng Zhao, Geschäftsführer der Kryptobörse Binance, gibt an, dass seine Firma keinerlei Bedenken wegen der niedrigen Handelsvolumen hätte, die durch die Ruhephase der Märkte bedingt sind. Dies sagt er einem Interview mit CNBC Afrika, das am 8. November auf YouTube eingestellt wurde.

In der Sendung „Crypto Trader“ meinte Changpeng Zhao (auch als CZ bekannt), dass seine Börse wegen dem 50%igen Rückgang des Handelsvolumens nicht beunruhigt sei, der im letzten Monat durch die „sehr stabilen“ Märkte erwirkt wurde.

Laut Zhao hat Binance derzeit nur noch ein Zehntel des Handelsvolumens, das es im Januar 2018 hatte, allerdings würde die Kryptobörse trotzdem noch deutlich über den Volumina von „vor zwei oder drei Jahren“ stehen. Unser Geschäft ist „immer noch gewinnbringend”, so Zhao.

Auf die Frage, ob Binance weiterhin „in zunehmender Geschwindigkeit“ neue Konten eröffnet, antwortet Zhao, dass man immer noch neue Benutzeranmeldungen verzeichnen würde, jedoch nicht im selben Tempo wie im Januar und Februar, welche „eine verrückte Phase“ waren.

Im Hinblick auf die Menge an Kryptowährungen, die Binance verwahrt, gibt Zhao an, dass auch diese zunehmend wächst, besonders von Bitcoin (BTC), da dies ein „Coin mit fester Geldmenge“ ist. Ohnehin würden immer mehr Kunden BTC zur Verwahrung anlegen. Allerdings gesteht Zhao auch zu, dass die Märkte sich derzeit verlangsamen.

Die Abnahme von Handelsvolumen würde zur Kursstabilisierung führen, wie Zhao meint, und wenn weniger gehandelt wird, werden die Coins stattdessen in Wallets verschoben. Binance hat von diesem Effekt jedoch wenig profitiert, denn „wenn es einen Zuwachs an BTC Verwahrung gibt, dann heißt das, dass die Leute ihre BTC nicht zu uns übertragen“.

Bei Betrachtung zukünftiger Katalysatoren für die Märkte findet Zhao keine Antwort, da „es sehr schwierig ist, vorherzugsagen, was der Auslöser sein könnte“. Am ehesten würde er hier auf den Markteintritt von institutionellen Investoren setzen, da diese unweigerlich mehr Stabilität und Regulierung mit sich bringen würden.

Im Oktober hatte der Krypto-Fürsprecher Mike Novogratz prognostiziert, dass institutionelle Investoren im zweiten Quartal 2019 in den Markt eintreten werden, was zu einem neuen Hoch für den BTC-Kurs führt. Zuvor hatte Novogratz gesagt, dass die Kryptomärkte eine Bodenbildung abgeschlossen haben. „Bitcoin konnte die 6.000 US-Dollar halten. Ja, damit ist sie zwar von ihren Hochs heruntergekommen, konnte sich aber als Wertaufbewahrungsmittel beweisen., so Novogratz damals.