Krypto-Experte: „Bitcoin kann bis Ende des Jahres auf 25.000 US-Dollar klettern“

Der Krypto-Experte Oliver Isaacs prognostiziert, dass Bitcoin (BTC) bis Ende des Jahres auf einen Kurswert von 25.000 US-Dollar klettern wird. Die entsprechenden Äußerungen machte er am 5. Juni gegenüber der britischen Zeitung The Independent.

Trotz des jüngsten Abschwungs, der Anfang Juni nach der starken Hochphase der vergangenen Wochen eingetreten ist, zeigt sich Isaacs für die nahe Zukunft hoffnungsvoll. Demnach fußte der Aufwärtstrend auf verschiedenen positiven Entwicklungen, die auch durch eine neuerliche Abwärtsbewegung nicht entkräftigt werden. Dahingehend erklärt Isaacs:

„Es gibt mehrere Ursachen für den Aufschwung der vergangenen Wochen. Dieser hat sowohl geopolitische, technische als auch rechtliche Gründe.”

So sorgt die verbesserte Rechtslage und behördliche Beaufsichtigung in Kombination mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China scheinbar dafür, dass viele Investoren auf die Kryptomärkte ausweichen, um sich abzusichern. Außerdem ist die Annahmebereitschaft großer Konzerne gestiegen, denn selbst große Player wie Microsoft, Amazon, Starbucks und Whole Foods akzeptieren Kryptowährungen mittlerweile als Zahlungsmittel. Ein weiterer Hinweis, dass sich die Branche etabliert.

Auch Großinvestor Tim Draper bekräftigt diese Vermutungen in seinen vorherigen Äußerungen. Dabei legte Draper sogar noch eine gewaltige Schippe drauf und prognostizierte einen Bitcoin-Kurs von 250.000 US-Dollar bis zum Jahr 2023. Dies begründet er mit der Vermutung, dass Bitcoin das Zahlungsmittel der Zukunft werden könne:

„Ich glaube, wenn Sie in der Zukunft zu Starbucks gehen und ihren Kaffee mit Bargeld bezahlen, dann werden Sie ausgelacht, weil Sie nicht Bitcoin oder eine andere Kryptowährung nutzen. Dann sind Sie die alte Oma, die noch mit Pfennigstücken bezahlt.“

Die Analysten von SFOX haben sich zuletzt hingegen etwas verhaltener geäußert und bezeichneten die Lage der Kryptomärkte als „ungewiss“. Für den jüngsten Kursanstieg sehen sie vielmehr einen selbstverstärkenden Effekt verantwortlich, bei dem Anleger nicht den Anschluss verpassen wollen, was den Preis wiederum in die Höhe treibt (Stichwort: „FOMO - Fear Of Missing Out“). Allerdings sehen sie im Handelsstreit zwischen den USA und China ebenfalls einen der möglichen Gründe.

Wie Cointelegraph kürzlich berichtet hatte, hat die renommierte amerikanische Universität Notre Dame eine Studie durchgeführt, in der sie die Diskussionen zum Thema Kryptowährungen auf der Social-Media Plattform Reddit ausgewertet hat. Dabei wurden die Foren der Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Monero (XMR) betrachtet. Abschließend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass der Umfang der Forengespräche in direkter Verbindung zu den momentanen Kursen steht.