Spot-Bitcoin-ETFs starteten mit starken Abflüssen ins Jahr 2026 und verloren in der ersten vollständigen Handelswoche des Jahres insgesamt 681 Millionen US-Dollar.
According to data from SoSoValue, spot Bitcoin (BTC) ETFs recorded four consecutive days of net outflows between Tuesday and Friday, outweighing inflows earlier in the week. The largest daily redemption occurred on Wednesday, when products shed $486 million, followed by $398.9 million on Thursday and $249.9 million on Friday.
Laut Daten von SoSoValue verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs (BTC) zwischen Dienstag und Freitag vier Tage in Folge Nettoabflüsse, die die Zuflüsse zu Beginn der Woche überstiegen. Die größte täglichen Abflüsse erfolgten dabei am Mittwoch, als die ETF-Produkte 486 Millionen US-Dollar verloren, gefolgt von 398,9 Millionen US-Dollar am Donnerstag und 249,9 Millionen US-Dollar am Freitag.
Die Umkehr erfolgte, nachdem das Jahr 2026 mit kurzer Stärke begonnen hatte. Am 2. Januar zogen Bitcoin-ETFs 471,1 Millionen US-Dollar an, gefolgt von weiteren 697,2 Millionen US-Dollar am 5. Januar.
Spot-Ethereum (ETH) ETFs nahmen einen ähnlichen Verlauf. Auf Wochenbasis verzeichneten die ETH-ETFs Nettoabflüsse von rund 68,6 Millionen US-Dollar und beendeten die Woche mit einem Gesamtnettovermögen von rund 18,7 Milliarden US-Dollar.
Verunsicherung schreckt Investoren ab
Vincent Liu, Chief Investment Officer bei Kronos Research, verwies auf die makroökonomische Unsicherheit als Hauptgrund für den Rückgang. Er erklärte gegenüber Cointelegraph, dass sich verändernde Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik und globale Risiken die Investitionslandschaft belasteten.
„Da Zinssenkungen im ersten Quartal immer unwahrscheinlicher werden und die geopolitischen Risiken steigen, haben sich die makroökonomischen Bedingungen risikoscheu entwickelt“, erklärt Liu. „Während Investoren auf klarere positive Signale warten, überträgt sich die geringere Risikobereitschaft auch auf den Kryptomarkt.“
Liu fügte hinzu, dass Investoren nun die bevorstehenden Daten zum US-Verbraucherpreisindex und die Vorgaben der US-Zentralbank genau beobachten, um Hinweise darauf zu erhalten, wann eine etwaige Lockerung der Geld- und Zinspolitik wieder aufgenommen werden könnte. „Bis klarere Signale zu erkennen sind, dürften die Investitionen weiterhin vorsichtig bleiben“, fügte er hinzu.
Morgan Stanley beantragt Krypto-ETFs
Trotz volatiler Marktbedingungen hat Morgan Stanley bei der US-Börsenaufsicht SEC die Zulassung für zwei Spot-Krypto-ETFs beantragt, von denen einer Bitcoin und der andere Solana (SOL) abbildet.
Dieser Schritt erfolgte einen Tag, nachdem die zweitgrößte US-Bank, die Bank of America, ihren Beratern im Vermögensverwaltungsgeschäft erlaubt hatte, Anlagen in vier Bitcoin-ETFs zu empfehlen.

