Das in den USA ansässige Bitcoin-Mining-Unternehmen CleanSpark Inc. plant, irgendwann im Jahr 2024 eine eigene Handelsabteilung einzurichten, um die Erträge aus seinen Bitcoin -Beständen besser zu nutzen.

Laut einem Bericht von Bloomberg vom 2. Januar sagte der CEO des Unternehmens Zachary Bradford, die "großen Bitcoin"-Bestände des Unternehmens sollen dabei die Erträge maximieren.

"Wir glauben, der beste Weg ist es, das selbst zu tun, besonders mit dem großen Bitcoin-Bestand, den wir haben", so Bradford gegenüber Bloomberg. "Es macht einfach finanziell Sinn, es intern zu machen."

Im Dezember teilte CleanSpark mit, dass das Unternehmen Ende November 2.575 BTC besaß, was nach heutigem Kurs etwa 116 Millionen US-Dollar entspricht.

CleanSpark plant, Strategien zu entwickeln, die auf regulierten Kryptoangeboten basieren, wie etwa Optionskontrakte, die an der Chicago Mercantile Exchange oder ihren Tochtergesellschaften gehandelt werden.

"Wir müssen vielleicht einen kleinen Betrag in verschiedene Konten verschieben, aber wir werden die Kryptowährungen bei Haltern wie Coinbase mit getrennten Konten verwahren", fügte Bradford hinzu.

Bradford geht davon aus, dass mehr Bitcoin-Miner eigene Trading Desks einrichten werden und fügt hinzu:

"Auf diese Weise können sie es mit ihren eigenen Risikoprofilen und Fachkenntnissen verwalten und es wirklich genau im Auge behalten."

Laut Google Finance stieg der Aktienkurs von CleanSpark (CLSK) um 440 Prozent auf rund 11 US-Dollar im Jahr 2023, was die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf 2 Milliarden US-Dollar erhöhte.

Der Aktienanstieg machte einen fast 80-prozentigen Kursrückgang im Jahr 2022 wieder wett, als die Marktkapitalisierung der Kryptowährungsbranche nach dem Zusammenbruch von FTX auf bis zu 832 Milliarden US-Dollar einbrach.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.