Der Schwierigkeitsgrad beim Bitcoin -Mining hat ein Allzeithoch erreicht. Das deutet auf einen zunehmenden Wettbewerb um Blockbelohnungen unter den Minern hin, wie Daten von Blockchain.com am 27. Juni zeigten.
Der Mining-Schwierigkeitsgrad, der sich alle 2016 Blöcke an die Hashrate des Netzwerks anpasst, erreichte 7,86 Billionen - ein neuer Rekord, mit dem der vorherigen Höchststand vom Oktober 2018 übertroffen wurde.
Die Hashrate selbst hat in den letzten Wochen fast täglich neue Rekorde aufgestellt, ist inzwischen allerdings leicht gesunken und liegt bei rund 56 Trillionen Hashes pro Sekunde.
Das bedeutet, dass der Wettbewerb um neue Blöcke sowie die allgemeine Sicherheit der Bitcoin-Netzwerke unter den Minern noch nie so stark wie heute.
Wie Cointelegraph berichtete, sind es solche Werte im Netzwerk, die bei Analysten und Märkten gleichermaßen Vertrauen erwecken. Dem Bitcoin-Bullenlauf 2019 ging eine wieder erlangte Netzwerkstabilität voraus. Diese wurde zuvor vom Rückgang im letzten Quartal 2018 erschüttert.
Die niedrigste Hashrate lag bei 32 Trillionen Hashes, nachdem sie von einem Hoch im August von 61 Trillionen gefallen war.
Die für Mai 2020 geplante Halbierung der Bitcoin-Blockbelohnung könnte sich auf lange Sicht auf die Stimmung der Miner auswirken und die Kurse entsprechend in Bewegung versetzen.
Laut Untersuchungen des Krypto-Hedgefonds Pantera Capital zu Beginn dieses Jahres könnte der Vorlauf zu diesem Ereignis der Grund dafür sein, warum der Bitcoin-Kurs schon ein Jahr im Voraus so stark nach oben klettert.
"Wendepunkte gab es jeweils 376 und 320 Tage vor den Halbierungen in den Jahren 2012 und 2016. Der Durchschnitt beträgt 348 Tage und damit könnte am 10. Juni 2019 ein Boden erreicht werden", prognostizierte das Unternehmen.
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